modernemakrobiotik

Frohe Pfingsten!

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 27. Mai 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

Frohe Pfingsten!

Ich wünsche allen Lesern und Blogabonnenten schöne Pfingstfeiertage!

Und dies sind meine nächsten Termine:

***

Samstag, 7. Juli 2012, 19.00 Uhr

Picknick auf dem Pleasureground am Schloss Glienicke

Zahl der Plätze: unbegrenzt

Anmeldung: per Mail an modernemakrobiotik@googlemail.com

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Freitag, 10. August 2012, 19.00 Uhr

Wohnzimmerrestaurant

noch 5 freie Plätze

Anmeldung: per Mail an modernemakrobiotik@googlemail.com

***

Freitag, 1. September 2012, 19.00 Uhr

Wohnzimmerrestaurant

noch 4 freie Plätze

Anmeldung: per Mail an modernemakrobiotik@googlemail.com

Die Anmeldung ist natürlich kostenlos und unverbindlich. Es wird lediglich die Platzreservierung bestätigt. Weitere Informationen werden gerne gegeben.

Erdbeertorte, makrobiotisch

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 26. Mai 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

Heute waren wir zu einer Teestunde im Garten eingeladen. Serviert wurde eine makrobiotische Erdbeertorte. Sie war frei von industriellem Zucker und tierischem Eiweiss, extreme Nahrungsmittel, die die Makrobiotik aus Gründen der Ausgewogenheit vermeidet. Es war ein herrlicher Mainachmittag, wir saßen auf blauen Stühlen bei strahlendem Sonnenschein in einem Garten der verwunschenen Bruno-Taut-Siedlung in Berlin-Zehlendorf. Vielleicht rückt Marianne B. bald das Rezept für die wunderbare Erdbeertorte raus… Dann wird es in einem der nächsten Blogbeiträge umgehend veröffentlicht…

Rezept: Melonengelee

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 22. Mai 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

30 Grad heiß – Zeit für ein erfrischendes Melonengelee und sooooo einfach zu machen:

Zutaten:

1 reife Honigmelone

1 Dose Kokosmilch

1/4 l Reismilch mit Vanille

1/2 Tasse Ahornsirup

2 El Agar-Agar-Flocken oder 2 Tl Agar-Agar-Pulver

1 Prise Meersalz

Zubereitung:

Melone achteln, jedes Achtel schälen und von Kernen befreien. Melonenfleisch und alle anderen Zutaten in einen Mixer geben. Verquirlen. In einen Topf gießen, aufkochen, auf kleiner Flamme ein paar Minuten köcheln lassen. In eine Servierschüssel gießen. 4 Stunden kalt stellen. Portionsweise servieren und mit Crunchy besprenkeln.  Guten Appetit!

Rezept: Blaubeerscones

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 20. Mai 2012

Letztens war ich zu einem Treffen im Garten eingeladen und habe diese makrobiotischen Scones mitgebracht:

Foto: Moderne Makrobiotik

Sie sind sehr einfach zu backen, etwa 30 Min. bei 280 Grad Umluft.

Zutaten:

250 g Seidentofu

1 Tasse Sonnenblumenöl (Back- und Bratöl)

1/2 Tasse puren Apfelsaft

1/2 bis 3/4 Tasse Ahornsirup

2 Tassen Dinkelmehl Typ 1050

2 Tassen frisch gemahlenen Dinkelschrot

1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver

Meersalz

400 g Blaubeeren

evtl. Mineralwasser mit Kohlensäure

Zubereitung:

Seidentofu, Sonnenblumenöl, Apfelsaft und Ahornsirup in einem Mixer pürieren. Mehl, Schrot, Backpulver und Meersalz vermischen. Beides miteinander verrühren und vorsichtig die Blaubeeren unterheben. Sollte der Teig zu fest sein, 1/2 Tasse Mineralwasser mit Kohlensäure zufügen. Je mehr Du zufügst, desto weicher werden die Scones. Anschließend mit einem großen Löffel ca. 16 Häufchen auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, formen und 30 Min. bei 180 Grad Umluft backen. Schmecken sehr gut zu Yannoh Getreidekaffee und sind ein gutes Mitbringsel, wenn man weiß, dass ansonsten nichts Zuckerfreies angeboten werden wird.

Isabella Jullien lädt ein

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 16. Mai 2012

Foto: Isabella Jullien

Isabella Jullien möchte ein weiteres Kochbuch herausgeben. Ihr erstes, “Makrobiotische Köstlichkeiten“, enthielt viele ihrer makrobiotischen Lieblingsrezepte. Jetzt möchte sie anderen die Möglichkeit geben, die eigenen Lieblingsrezepte zu veröffentlichen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ein Rezept an Isabella zu schicken. Selbstverständlich wird es mit namentlicher Erwähnung im Buch veröffentlicht, und für jedes aufgenommene Rezept gibt es als Dankeschön ein Erstauflage-Exemplar nach Erscheinen. Isabella schrieb mir: “Ich möchte mit einer professionellen Layouterin dieses Buch auf den Weg bringen, um zu dieser so nützlichen und köstlichen Lebens- und Ernährungsform einzuladen!!!”

Kontakt: isabella.jullien@web.de

ModerneMakrobiotik wird höchstwahrscheinlich das Grüntee-Tiramisu-Rezept beisteuern (wenn ich bis dahin nicht ein anderes Lieblingsrezept habe)!

Buchtip: Prinzessinnengärten

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 13. Mai 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

An einem der häßlichsten Plätze Berlins, dem Moritzplatz, ist eines der schönsten Projekte der Stadt entstanden: die Prinzessinnengärten. Und seit diesem Frühjahr gibt es ein sehr schönes Buch dazu, das seit vorgestern bei mir auf dem Tisch liegt. Es ist erschienen im DuMont Buchverlag, Köln, ISBN 978-3-8321-9436-9. In dem Buch wird bilderrreich beschrieben, wie aus einer tristen grossstädtischen Brache so etwas Wunderbares wurde wie ein gemeinschaftlicher Garten, in dem in Säcken, Holzkisten und Plastikkörben Mairüben, Möhren, Pastinaken, Grünkohl, Salbei, Thymian, Liebstöckel und noch viele andere Gemüse und Kräuter wachsen und gepflegt werden. Ein improvisiertes Restaurant bietet Speisen aus den Erträgen des Gartens an. Das Buch beschreibt die Entstehung und Entwicklung des Gartens, enthält Pflanzenporträts und Rezepte. Mir hat natürlich das Rezept auf Seite 230 am besten gefallen: Onigiri mit japanischem Omelett und Bohnensalat, man kann es nämlich wunderbar in ein makrobiotisches Rezept abwandeln. Mit Bildern werden die einzelnen Schritte erklärt, wie man Onigiri macht (Reisbällchen). Nimmt man statt weißen Reis Vollreis und lässt den Puderzucker weg, hat man köstliche makrobiotische Onigiri!

Foto: Moderne Makrobiotik

Macrobiotic Association of Great Britain lädt ein

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 12. Mai 2012

Foto: MBA

Gerade zufällig in London? Oder eine Sommerreise nach London geplant? Hier sind zwei Termine der Macrobiotic Association of Great Britain, zu denen ich sehr gerne gehen würde:

“Early Summer Kitchen Sunday 13th May 2012 10am-2pm

Experience the delights of summer cuisine and enjoy a three course luncheon bursting with seasonal flavours. Hear about the oriental connections with summer and ways to nourish the Fire element in your cooking. Dishes include delicious soup, summer grain medley, vegetable wonders, plant protein power sides, sugar free treats and more.

Mid Summer Secrets Sunday 8th July 2012 10am-2pm

Learn favourite dishes for the height of summer and dine on an array of dishes ideal for any seasonal picnic or barbeque. Discover the oriental connections with late summer and ways to nourish the Earth element in your cooking. Dishes include refreshing soup, summer salad selections, delicious plant kebabs, vitalising desserts and more.

Workshops take place at the Wholefood Harmony Kitchen, NW London and cost £40 for MBA Members or £44 for non members.”

Weitere Informationen und tolle Rezepte gibt es hier auf der Website der MBA…

Kochkurs am 12.5.2012 fällt aus

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 7. Mai 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

Leider muss mein Kochkurs am Samstag, den 12. Mai 2012 ausfallen. Es tut mir leid.

Die nächsten Termine sind:

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Samstag, 7. Juli 2012, 19.00 Uhr

Picknick auf dem Pleasureground

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Freitag, 10. August 2012, 19.00 Uhr

Wohnzimmerrestaurant: Sushi!

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Freitag, 1. September 2012, 19.00 Uhr

Wohnzimmerrestaurant

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Möchtest Du Dir einen Platz beim Picknick oder im Wohnzimmerrestaurant reservieren? Dann schreibe an modernemakrobiotik@googlemail.com und erhalte weitere Informationen.

Kochkurs am 12. Mai 2012

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 3. Mai 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

Am Samstag, den 12. Mai 2012 von 15.00 bis 18.00 Uhr findet mein nächster Kochkurs statt. Auf Wunsch wiederhole ich das Thema “Schnelle makrobiotische Küche” vom 14. Mai 2011. Es gibt noch 3 freie Plätze!

Wie in allen meinen Kochkursen erkläre ich am Anfang die Zubereitung einer Misosuppe, das Kochen von Vollreis und die wesentlichen Grundzüge der makrobiotischen Kochkunst. Danach werden wir einige schnelle makrobiotische Gerichte improvisieren. Ich gebe außerdem Hinweise, wie wir ein Essen so vorbereiten, dass wir ein aufregendes Menue zusammenstellen können, auch wenn wir wenig Zeit zur Verfügung haben. Das Wichtigste aber ist zu versuchen, die Zeit, die wir fürs Kochen aufwenden, schätzen zu lernen!

Anschliessend essen wir gemeinsam mit neu hinzu kommenden Gästen das, was wir im Kochkurs zubereitet haben, und machen uns einen kulinarischen Abend. Für das Essen um 18.00 Uhr gibt es noch 2 freie Plätze!

Informationen und Anmeldung über modernemakrobiotik@googlemail.com

Rückblick: Makrobiotische Urlaubswoche in Prerow 22.-28.4.2012

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 29. April 2012

Foto: Moderne MakrobiotikFoto: Moderne MakrobiotikFoto: Moderne Makrobiotik

Vom 22. bis 28. April 2012 fand wieder eine Makrobiotische Urlaubswoche im Ostseebad Prerow auf dem Darss unter der Leitung von Paulina Keim-Schaub statt. Wir lieben die wunderbaren makrobiotisch-veganen Gerichte von Paulina!

Die Urlaubswochen finden regelmäßig 2 x im Jahr statt: im Frühling und Herbst. Diesmal zum 15. Mal! Sie sind eine großartige Möglichkeit, die makrobiotische Kochkunst und ihre Wirkung auf Körper, Seele und Geist kennenzulernen. Für uns sind sie Anregung, Inspiration und Erholung. Paulina führt ein makrobiotisches Restaurant in Bremen, das Viva Makro, in dem sie auch ihre beliebten Kochkurse veranstaltet. Sie ist eine sehr versierte und ausgesprochen phantasievolle Köchin.

Unterstützt werden die makrobiotischen Urlaubswochen durch die beeindruckende Landschaft des Darss, einer Halbinsel in der Ostsee. Von Prerow aus führt sowohl ein Weg an den endlos langen Nordstrand wie auch an den etwas raueren Weststrand mit seinen windgebeugten Bäumen.

Foto: Moderne MakrobiotikFoto: Moderne MakrobiotikFoto: Moderne Makrobiotik

Die nächsten Termine sind:

6. bis 12. Oktober 2012 

20. bis 27. April  2013

5. bis 12. Oktober 2013

Kontakt: Paulina Keim-Schaub, Körnerwall 1, 28203 Bremen, Tel. 0421/7908473, paukeim@yahoo.de

Paulinas Menuefolgen während der makrobiotischen Urlaubswoche im April 2012 findest Du hier:

Menüs Darß 22.4.-28.4.2012

Rezept: Nishime

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 10. April 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

Nishime ist ein makrobiotischer Kochstil, der eine wunderbare Harmonie in einem hervorruft. In den meisten meiner Kochkurse koche ich ein Gemüsegericht im Nishime-Stil. Er ist so einfach und so wirkungsvoll, dass ich denke, allein wegen Nishime würde ich mich für die Makrobiotik begeistern.

So geht es:

1 Stück Kombu-Alge briefmarkengross auf den Boden eines schweren Topfes legen, drei Sorten Gemüse in 5 cm große Stücke schneiden und nebeneinander geschichtet in den Kochtopf legen. Es handelt sich um einen langsam kochenden Vorgang, daher eignen sich vor allem Knollen und Wurzeln für dieses Gericht und weniger feine Blattgemüse, z.B. kannst Du – wie auf dem Foto zu sehen – Steckrübe (gelb), Kohlrabi (grün) und Möhren (orange) wählen. Das sieht sehr schön aus. Nun gießt Du so viel Wasser auf den Boden des Topfes, dass er fingernagelhoch mit Wasser bedeckt ist. Zudecken und hochkochen, dann klein stellen und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist oder das Wasser verkocht ist. Das sollte max. 45 Min. dauern, 20 bis 25 Min. sind evtl. auch o.k. Zum Schluss Shoyu zugeben. Sollte noch Wasser im Topf sein, das Gemüse aber schon gar sein, kannst Du 1 El Kuzu in 1 Tasse kaltem Wasser anrühren und in den Topf geben, kurz aufkochen lassen und Shoyu zugeben. Diese dunkle Sauce ist sehr lecker. Statt Shoyu kannst Du auch Shiro-Miso (weißes Miso) nehmen, dann erhältst Du eine helle Sauce.

Dazu passt Vollreis oder jedes andere Getreide. Das Rezept dazu findest Du hier.

Mein nächster Kochkurs findet am Samstag, den 12. Mai 2012 von 15.00 bis 18.00 Uhr statt. Anmeldung und weitere Informationen: modernemakrobiotik@googlemail.com

Reisfasten mit Lina Balzer

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 31. März 2012

Foto: ModerneMakrobiotikFoto: ModerneMakrobiotikFoto: ModerneMakrobiotik

Soeben komme ich vom Reisfasten mit Lina Balzer auf dem Findhof im Bergischen Land. Von Sonntag, den 25. bis Freitag, den 30. März 2012 hat die wunderbare Lina Balzer eine Gruppe von 7 Menschen beim Reisfasten begleitet. Sie hat großartige Fastenspeisen zum Frühstück, Mittag- und Abendessen zubereitet – auf der Grundlage von Vollreis, der mit verschiedenen anderen Getreiden kombiniert oder von ihnen abgewechselt wurde, begleitet von verschiedenen Gemüsen und milchsauren Pickles. Außerdem wurden Gemüsetrunks und Tees gereicht. Es gab regelmäßige Do-In Übungen, zusätzliche Massagen und Behandlungen, Spaziergänge in der Frühlingssonne und Gespräche am Abend in großer Runde. Die Gruppe war wunderbar. Lina hat mit ihrer zauberhaften Art eine heitere Stimmung geschaffen. Vielen Dank für alles!

Mehr Informationen über Lina Balzer und Makrobiotik hier.

Warum ist zuckerfrei eine Qualität?

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 31. März 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

Pastinake

Viele Bestandteile der makrobiotischen Kochkunst haben seit den 60er Jahren Eingang gefunden in die bewusste Ernährung, u.a. die Einsicht dass weißer Zucker zu meiden ist. Mit natürlichen Süßungsmitteln wie Reismalz, Gerstenmalz, Reissirup, ein wenig Obst oder sogar Gemüse wie z.B. Pastinake oder Möhre lassen sich herrliche Nachspeisen und Kuchen herstellen. Aber haben natürliche Süßungsmittel wirklich eine höhere Qualität? Was passiert eigentlich mit uns, wenn wir Industriezucker, zu dem auch brauner Zucker gehört, zu uns nehmen?

Rüben- und Rohrzucker haben wie alle Nahrungsmittel eine ganz spezifische Wirkung auf Körper, Geist und Seele des Menschen. Konzentrierter Zucker wird nicht langsam und stetig abgebaut, sondern schießt sofort als extreme Energie ins Blut. Daher rührt das ausgesprochene Hochgefühl, das wir empfinden, wenn wir Zucker zu uns nehmen. Im Magen wird eine starke Säureproduktion hervorgerufen, so manches spätere Magengeschwür resultiert daraus, zumindest ruft die starke Säure erst einmal eine Verdauungsstörung hervor. Das Blut wird sauer. In diesem Milieu können sich Viren und Bakterien leichter ausbreiten. Auch die Entstehung von Krebs wird erleichtert. Um den sauren Zustand auszugleichen, greift der Körper auf die vor allem in den Knochen und Zähnen gespeicherten Mineralien zurück. So entstehen Karies und Osteoporose. Die Leber vollführt eine Hochleistung, den Zucker im Blut umzuwandeln und tut ihr Bestes, ihn als Fett zu speichern. Die Bauchspeicheldrüse schüttet das bekannte Insulin aus und erreicht damit, dass der Blutzucker gesenkt wird. Ein Blutzuckerabfall macht uns schwach und deprimiert, folglich muss das nächste Stimmungshoch durch Zucker her. Wir haben auf der berühmten Schaukel der Stimmungshochs und -tiefs Platz genommen. Damit sind wir bei der seelischen Wirkung des Zuckers. Um ein seelisches Gleichgewicht  zu erreichen, müssen Niere, Herz, Atmungs- und Nervensystem schwer arbeiten. Der Vitaminhaushalt gerät in Unordnung, die Darmflora wird zerstört oder beeinträchtigt. Ein gesunder Verdauungsapparat schützt aber nicht nur vor schädlichen Bakterien, sondern hilft auch, unser Nervensystem und Gehirn mit den so wichtigen B-Vitaminen zu versorgen. Da diese fehlen oder wir durch übermäßigen Zuckerkonsum damit unterversorgt sind, baut unsere Gehirn- und Denkleistung ab. Wir werden entscheidungs- und persönlichkeitsschwach.

Dieses Horrorszenarium ist keineswegs übertrieben. Wir können es an uns selbst beobachten. Warum fühlen wir uns getrieben, so viel Zucker zu uns zu nehmen? Zucker hat eben eine auflockernde, entspannende Wirkung. Diese benötigen wir umso mehr, wenn wir zuvor viel extreme Nahrung zu uns genommen haben, die uns zusammenzieht und verspannt wie Fleisch, Wurst, Kochsalz. Es ist also einfacher, auf Zucker zu verzichten, wenn wir auch auf viel Fleisch, Wurst und extreme salzhaltige Nahrungsmittel verzichten. Ansonsten ist es schwer, von der Schaukel abzuspringen. Basiert die Ernährung auf Getreide und Gemüse, die sog. Mehrfachzucker enthalten, die nur sehr langsam ins Blut übergehen, ist sie ausgewogen und nicht von starken Extremen geprägt. Sie wird ergänzt durch Bohnen, Samen, Saaten, Nüsse und daraus gewonnene Öle, durch Algen und – wenn man will – ein wenig Fisch. Für besondere Gelegenheiten wie Festessen oder eine Teestunde mit Freunden gibt es wunderbare Rezepte mit natürlichen Süßmitteln oder ein wenig Obst. Sie sind aber nur für ein gewisses Übergangsstadium oder besondere Gelegenheiten zu empfehlen, denn auch natürliche Süssungsmittel werden zu schnell vom Blut absorbiert, wenngleich sie als Zweifachzucker nicht so extrem sind wie Einfachzucker, die schockhaft ins Blut gehen. Besser ist es, Getreide und Gemüse so süß zu kochen, dass Du gut genährt und voll befriedigt bist. Diese Kunst virtuos zu beherrschen ist das Ziel.

Rezept: Möhrenkuchen

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 30. März 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

Dies ist ein Rezept von Isabella Jullien: Möhrenkuchen mit Rosinen. Während der makrobiotischen Urlaubswoche in der Toskana hat Renate Meiser nach den Rezepten von Isabella wunderbare makrobiotische Kuchen gebacken, die täglicher Bestandteil unseres Lunchpakets waren, das wir an den Strand oder auf Ausflügen mitgenommen haben, liebevoll zubereitet und gepackt von Isabella und ihrer Küchencrew. Statt Rosinen nahm ich Orangen. Diesen Orangen-Möhren-Kuchen habe ich letzte Woche einer Freundin zum Tee serviert und musste ihr anschliessend das Rezept versprechen. Hier ist es für alle:

7-8 Karotten fein geraspelt

2 Tassen Dinkelmehl 1050

1 Tasse Vollkorndinkelmehl

200 g Mandeln geröstet und gemahlen

1 Teelöffel Zimt

1 Päckchen Weinsteinbackpulver

1 Prise Meersalz

1 Tasse Orangenstücke (oder Rosinen)

2/3 Tasse Olivenöl

1 Tasse Malz

Alle Zutaten mischen, verrühren, evtl. wenig Wasser zugeben.

Bei 175 Grad Umluft 40 bis 50 Minuten backen.

Rezept: Reis-Mais-Crispy-Pralinen

Verfasst von: ModerneMakrobiotik Am: 22. März 2012

Foto: Moderne Makrobiotik

Zum krönenden Abschluss serviere ich in meinem Wohnzimmerrestaurant nach dem Dessert immer noch selbstgemachte makrobiotische oder vegane Pralinen zum Getreide-Kaffee-Capuccino. Hier ist ein Rezept aus meinem Wohnzimmerrestaurant am 9. März 2012: Reis-Mais-Crispy-Pralinen. Es ist sehr wandelbar. Du kannst alle Sorten von Getreideflocken nehmen, das Gerstenmalz  durch Reismalz ersetzen (Gerstenmalz ist etwas stärker und leicht bitter im Geschmack), Du kannst das Mandelmus durch jedes andere Nussmus z.B. Erdnussbutter ersetzen und die Erdmandelchips weglassen (sie geben zusätzliche Süße und sind gesund). Du kannst Rosinen oder andere klein geschnittene Trockenfrüchte untermischen oder etwas Carobpulver, gerösteten Sesam oder andere geröstete Saaten wie Mohn, Sonnenblumenkerne etc. zufügen. Du kannst auch größere Kugeln formen und sie als Energiebällchen mitnehmen für unterwegs, zum Picknick, für Kinder zur Schulpause… Lass Deinen Einfallsreichtum überquellen…

Hier ist das Grundrezept:

Zutaten (für 25-30 Pralinen)

2 Tassen Cornflakes

1 Tasse Erdmandelflocken

5-6 Reiscracker

1 Tasse Gerstenmalz

0,5 Tassen Mandelmus

Meersalz

Zubereitung

Die Reiscracker mit den Händen zerbröseln. Zusammen mit den Cornflakes und Erdmandelflocken in eine große Schüssel schütten. Gerstenmalz mit einer Prise Meersalz in einem Topf erhitzen. Kurz hochkochen (Warnung: Gersten- oder Reismalz können, wenn sie erhitzt werden, sehr heiß werden, also Vorsicht vor Spritzern!), Flamme herunterschalten, das Mandelmus zugeben, rühren, gut vermischen. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen, über die Flocken etc. gießen. Mit einem in kaltes Wasser getauchten Holzlöffel (sonst klebt‘s) vermischen und handwarm abkühlen lassen, sodass Du mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen kannst. Die Kugeln in kleine Pralinenförmchen aus Papier setzen.

Nun kommt die vegane (nicht mehr makrobiotische) Variante: Erhitze eine Tafel Carobella Schokolade (vegan, mit Getreidesirup gesüßt) im Wasserbad und tauche einige Pralinenkugeln zur Hälfte darin ein.

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotisch-vegane Wohnzimmerrestaurant und zu Kochkursen ein - privat und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotisch-veganem Essen interessiert? Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten? Dann schreibe an: modernemakrobiotik@googlemail.com

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