Moderne Makrobiotik

Makrobiotisches Rezept: Arame-Möhren-Kinpira

Posted on: 2. März 2015

Hier möchte ich Dir ein sehr schönes Rezept für den Alltag vorstellen. Es besteht aus Arame-Algen, Möhren, Spitzkohl und Zwiebeln, ist leicht und schnell zu kochen und sehr nahrhaft. Unten findest Du das Rezept in der Übersicht. Ich erkläre es Schritt für Schritt:

1. Arame-Algen erhältst Du in guter und geprüfter Qualität im Makrobiotikversand. Sie schmecken sehr dezent und haben eine angenehme Konsistenz, sind also auch für Menschen geeignet, die bisher nicht mit Algen vertraut sind. In Japan sind sie überaus beliebt. Sie werden für 15 Minuten eingeweicht, dann werden sie gespült, das Einweichwasser gieße ich weg (zum Beispiel zu Pflanzen in Blumentöpfen, es ist sehr mineralienreich, die Pflanzen lieben es!). Die Algen werden in einem Topf mit Wasser bedeckt und auf kleiner Flamme 20 Minuten geköchelt, dann 1 El Shoyu (Sojasauce in makrobiotischer Qualität) zugeben und noch einmal 10 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Arame

2. Möhren in samenfester Demeter-Qualität findest Du auf dem Markt beim Demeter-Gärtner oder im guten Bioladen. Sie werden abgebürstet und in Scheiben geschnitten, die Scheiben werden dann noch in streichholzdicke Stifte geteilt.

Möhren

3. Bio-Spitzkohl wird der Länge nach durchgeschnitten, dann geviertelt. Die inneren Strünke werden weggeschnitten. Nun zerteilst Du ein Spitzkohlviertel in einzelne Streifen.

Spitzkohl

4. Demeter-Zwiebeln werden geschält, halbiert und die Hälften in Halbmonde geschnitten.

Zwiebeln

5. Nun stehen alle Zutaten für die Kinpira bereit.

IMG_3866

6. Stelle jetzt einen Wok oder eine Eisenpfanne aufs Feuer und erhitze ein wenig Bio-Back- und Bratöl oder bionatives Kokosfett. Du brätst zuerst die Zwiebeln an, bis sie glasig sind, dann gibst Du die Möhren dazu, rührst mit einem Holzlöffel um, dann wird der Spitzkohl ebenso sautiert, und zuletzt kommen die gekochten Arame-Algen dazu.

Würze mit einem Schuss Ume-Su und Mirin. Du kannst statt Ume-Su auch 1 Dreifinger-Prise Meersalz nehmen und Mirin auch weg lassen. Ume-Su ist der Saft der eingelegten Umeboshi-Aprikosen, Mirin ist Kochreiswein, beides gibt es im Makrobiotikversand, es sind in der Makrobiotik sehr gebräuchliche Würzflüssigkeiten.

Rühre alles mit einem Holzlöffel um, bis das Gemüse so gar ist, wie Du es gern hättest und die Farbe der Gemüse noch leuchtend ist.

IMG_3868

vor dem Sautieren

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nach dem Sautieren

7.  Serviere die Arame-Möhren-Kinpira mit Naturreis, Salat und gebratenen Tofudreiecken. (Reste kannst Du in Algentaschen verwenden und als Snack essen…)

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Hier noch mal das Rezept in der Übersicht:

Zutaten:

1 Tasse Arame-Algen

1 Tasse samenfeste Demeter-Möhren

1 Tasse Bio-Spitzkohl

1 Tasse Demeter-Zwiebeln

1 -2 El Back- und Bratöl oder bionatives Kokosfett

1 El Shoyu

1 El Ume-Su oder 1 Dreifinger-Prise Meersalz

1 El Mirin, wenn man’s mag

Zubereitung:

Arame-Algen einweichen, abspülen und 20 Min. kochen, mit Shoyu würzen und noch 10 Min. kochen, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Möhren mit der Gemüsebürste unter fließendem Wasser abbürsten und in Streichholzstiftlänge schneiden. Spitzkohl vierteilen, Strünke entfernen und einen Strunk in Streifen schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Halbmonde schneiden.

Öl oder Kokosfett im Wok erhitzen, nacheinander Zwiebeln, Möhren, Spitzkohl und Arame-Algen sautieren, mit Ume-Su und Mirin würzen. Fertig! Guten Appetit!

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2 Antworten to "Makrobiotisches Rezept: Arame-Möhren-Kinpira"

Schön dass du wieder so aktiv bist! Immer eine augenweide deine Rezepte !! Liebe Grüße Isabella

[…] Zuerst wird die Arame-Kinpira gekocht und kalt gestellt. Das kannst Du schon am Vortag machen oder Du nimmst gleich Reste. Wie man eine Arame-Kinpira zubereitet, habe ich ausführlich hier dargestellt: Arame-Möhren-Kinpira […]

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