Moderne Makrobiotik

Die wichtigsten makrobiotischen Zutaten und Werkzeuge

Posted on: 12. Dezember 2015

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Oft werde ich gefragt: „Was sind die wichtigsten makrobiotischen Zutaten und Werkzeuge? Was muss ich frisch kaufen, was kann ich auf Vorrat halten? Welche Werkzeuge und Kochutensilien brauche ich unbedingt?“ Ich möchte hier einmal auflisten, was besonders für die Anfängerin oder den Anfänger eine Hilfe sein könnte. Die meisten der hier im Blog oder in meinem Buch „Moderne Makrobiotik“ veröffentlichten Rezepte können mit diesen Zutaten und Werkzeugen verwirklicht werden.

Zutaten

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Was wirklich frisch gekauft werden muss, sind alle Arten von Gemüse: Blattgemüse, Knollengemüse, Wurzelgemüse. Frisch kaufen muss man auch Tempeh und Tofu.

Was man aber gut als Vorräte anlegen kann, sind verschiedene Arten von Getreide, Algen und Hülsenfrüchte. Dazu kommen die verschiedenen Würzmittel, die es so nur in der makrobiotischen Ernährung gibt: Miso, Shoyu, Ume-Su. Öl und Kokosfett dürfen auch nicht fehlen, Öl für Salatsaucen und Kokosfett um braten und backen zu können. Saaten und Nüsse sowie Süßmittel wie Gersten- oder Reismalz runden die Gerichte ab und bringen Abwechslung in unsere Küche, die vorwiegend eine Getreide- und Gemüseküche ist mit den für die makrobiotische Kochkunst wesentlichen Algen, die aus der japanischen Tradition stammen.

Werkzeuge

Um die verschiedenen Kochstile exakt durchführen zu können, benötigen wir gusseiserne Töpfe und Pfannen sowie – sehr wesentlich – einen Dampfdrucktopf.

Für die verschiedenen Schneidetechniken empfiehlt sich ein japanisches Messer.

Foto: Moderne Makrobiotik

Um Gomasio und Saucen und andere Kondimente (Tischgewürze) herstellen zu können, brauchen wir einen Suribachi, einen japanischen Mörser.

Mit dieser Ausstattung ist es möglich, Misosuppen, Shoyubrühen, Reis und anderes Getreide zu kochen, Gemüse zu dämpfen, zu braten oder zu sautieren, Pickels herzustellen und vieles mehr.

Wenn  man mich fragt, was wäre das Minimum, würde ich antworten: Salz, Öl, Sesam, Reis, Hirse, Linsen, Bohnen, Wakame und Kombu Alge sowie Umeboshi. Dazu frisches Gemüse, Tempeh oder Tofu und loslegen!

Die wichtigsten makrobiotischen Zutaten und Werkzeuge

***

Zum Würzen:
  • Fleur de Sel oder Meersalz
  • Shoyu und/ oder Tamari
  • Mirin
  • Ume-Su
  • Genmai-Su
  • Umeboshi
  • Ume-Paste
  • Gerstenmiso
  • Reismiso
  • Shiro Miso
  • Shiitake
  • Shisoblätter
  • Tekka
  • Kuzu (Verdickungsmittel)
Öliges:
  • Tahin
  • weißes Mandelmus
  • Kokosöl
  • Olivenöl
Algen:
  • Wakame
  • Kombu
  • Dulse
  • Arame
  • Hijiki
  • Nori
  • Agar-Agar
Saaten und Nüsse:
  • Sesam weiß
  • Sesam schwarz
  • Sonnenblumenkerne
  • Mandeln
  • Walnüsse
Süßmittel:
  • Gerstenmal
  • Reismalz
Getreide:
  • Reis
  • Hirse
  • Buchweizen
  • Süßreis
Hülsenfrüchte
  • Linsen
  • Bohnen
Kochwerkzeuge:
  • Suribachi
  • Messer
  • gusseiserner Topf
  • gusseiserne Pfanne
  • Dampfdrucktopf
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3 Antworten to "Die wichtigsten makrobiotischen Zutaten und Werkzeuge"

Tolle Geschenkidee!

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Liebe Ika,
gerne lese ich deine kreativen Rezepte und Tipps für makrobiotische Ernährung. Bei den wichtigsten makrobiotischen Zutaten erwähnst du Kokosöl/Kokosfett. Könntest du bitte mehr über die Wirkungsweise dieser Fette schreiben, da teilweise in der Makrobiotik die Meinung vertreten wird, dass Kokosöl extrem ungeeignet sei.
Wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinen makrobiotischen Aktivitäten und freue mich von dir zu hören. Lieben Gruß.
Renate Meiser

Liebe Renate,
danke für Deinen Kommentar, den ich wie folgt beantworten kann: Ich habe bereits vor längerer Zeit schon einen Hinweis zu der Wirksamkeit von Kokosfett gegeben und dabei auch Literatur zu dem Thema genannt. Du findest alles, was ich bisher zu Kokosfett geschrieben habe, wenn Du den Begriff in die Suchmaske eingibst. Kokosöl hat eine ganze Reihe gesundheitlicher Vorteile, die insbesondere für vegan-makrobiotisch lebende Menschen nahezu unverzichtbar sind. Mir ist nicht bekannt, dass die Makrobiotik Kokosfett ablehnt, im Gegenteil: viele amerikanische Makrobioten verwenden es und veröffentlichen Rezepte damit in der Zeitschrift „Das große Leben“. Kokosfett war nur lange Zeit nicht in bio-nativer Qualität erhältlich. Die muss aber schon sein, denn industriell hergestelltes Kokosfett ist keine Option.
Viele Grüße
Ika

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