Moderne Makrobiotik

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Orientalischer Eintopf

Rote Linsen
Calasparra Reis mit Hatomugi
Tempeh
Möhren
Spitzkohl
Tahin
Shiro Miso
Meersalz
Kresse
Frühlingszwiebelgrün

Das gab es gestern Mittag. Die Zutaten sind das Rezept! Und so geht’s im einzelnen:

Orientalischer Eintopf

Zutaten

1 Tasse rote Linsen
5 Scheiben Tempeh
1 Tasse Möhren
1/4 Spitzkohl
1 Tasse Reis mit Hatomugi vorgekocht
3-4 EL ShiroMiso
2 EL Tahin Sesammus
1 TL Meersalz
Kresse
Frühlingszwiebelgrün
4 Tasse Wasser

Zubereitung

Rote Linsen abspülen. Möhren in Scheiben schneiden. Spitzkohl raspeln. Gekochten Reis mit Hatomugi, Linsen, Tempeh, Gemüse und Shiro Miso in einen Topf geben. Wasser und Tahin zufügen. Aufkochen. Salzen. Auf kleiner Flamme 30 Min. köcheln lassen. Mit Kresse und Frühlingszwiebelgrün dekoriert servieren.

Variation

Statt Reis Hirse, Hafer oder ein anderes Getreide nehmen, gerne Rest vom Frühstücksbrei. Statt Tempeh Tofu oder Seitan nehmen. Mit Gewürzkräutern variieren z. B. mit Rosmarin, Liebstöckel oder Majoran.

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Es gibt einen TV-Beitrag zu den schwäbischen Alblinsen. Hier ist der Link: Alblinsen im TV

Tip: In Martin Korzers Makrobiotik-Onlineshop gibt es nicht nur die original schwäbischen Alblinsen, man findet dort auch noch 2 Exemplare meines vergriffenen Buches Moderne Makrobiotik!

Alblinsen im Makrobiotik-Onlineshop

Buch Moderne Makrobiotik im Makrobiotik-Onlineshop

Und hier im Blog findest Du Rezepte und Geschichten zu den wunderbaren Linsen von der schwäbischen Alb!

Viel Freude!

Rote Linsensuppe

In der indischen Küche ist dieses Gericht als Dhal bekannt. Meist wird es dann scharf gewürzt. Ich habe auf Schärfe verzichtet, Fenchel und Möhren in kleine Stücke geschnitten und in Olivenöl angebraten, dann die abgewaschenen roten Linsen hinzugefügt und mit gefiltertem Wasser aufgefüllt.

Nach 1-2 Stunden köcheln schmeckt die Suppe schon ganz gut, noch besser ist es, man lässt sie über Nacht stehen und kocht sie am nächsten Tag noch einmal auf.

Ich habe sie mit Shiro-Miso und Shoyu abgeschmeckt, Schnittlauch und Korianderblätter hinzugefügt. Das war’s.

Die Mengenverhältnisse sind eigentlich egal. Du kannst viel oder wenig Fenchel, Möhren oder rote Linsen verwenden. Wichtig ist, die Suppe gut abzuschmecken. Shiro Miso macht sie schön sahnig. Shoyu gibt den kräftig salzigen Geschmack.

In meinem makrobiotischen Wohnzimmerrestaurant am 25. April 2015 habe ich Rote Linsensuppe als Vorspeise serviert.

Guten Appetit!

Alblinsen

Am Montag sind die bestellten Alblinsen angekommen, in drei Sorten: die grüne französische Sorte, Späths Alblinse I „Die Große“ und Späths Alblinse II „Die Kleine“.

Späths Alblinse II "Die Große"

Um einen Eintopf zu kochen, sollte die Linse eher mehlig und weich sein, wenn sie gekocht ist. Wir haben uns für Späths Alblinse II „Die Große“ entschieden. Sie ist die ideale Eintopf- und Suppenlinse.

Linsen einweichen

Die Linse wurde am Montag noch gewaschen und eingeweicht. Steinchen haben wir nicht gefunden. Das Wasser sollte hoch über den Linsen stehen, sie dehnen sich aus beim Einweichen.

Linsen keimen

Wir haben die Linsen 24 Stunden zugedeckt eingeweicht, dann am Dienstag abgespült und die Linsen ohne Wasser wieder in die ausgespülte Schüssel gegeben. Deckel drauf und abwarten.

Foto 2

Heute morgen – am Mittwoch – sind die ersten Linsenkeimlinge zu sehen. Keimlinge im Sieb abspülen, die Schüssel auswaschen, Keimlinge wieder ohne Wasser zurück in die Schüssel geben, Deckel drauf und abwarten. Die Linsen werden noch weiter keimen. Im Keimprozess bilden sich zu den vorhandenen 6 Aminosäuren 2 weitere, sodass gekeimte Linsen über die kompletten 8 essentiellen Aminosäuren verfügen, die wir uns zuführen müssen, weil unser Körper sie nicht selbst bilden kann, und die sonst komplett nur in tierischem Eiweiß vorhanden sind. Sie sind für unsere Lebenskraft wesentlich.

Morgen – am Donnerstag – gibt es dann einen Eintopf aus gekeimten Linsen.

Foto: Moderne Makrobiotik

Steven Acuff, der bekannte Makrobiotikberater aus den USA, hat mir letztens ein sehr gutes makrobiotisches Rezept für die Zubereitung von Azukibohnen gegeben. Mit diesem Rezept vertragen auch diejenigen Hülsenfrüchte, die bisher Probleme damit hatten.

Das Rezept Azukibohnen wurde in meinem Buch veröffentlicht:

Moderne Makrobiotik

zu beziehen über modernemakrobiotik@gmx.deBuch Moderne Makrobiotik

Azukibohnen passen hervorragend zu Reis.

Hülsenfrüchte sollten nicht zusammen mit Früchten oder Süßmittel gegessen werden, wenn die Verdauung nicht robust ist.


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Moderne Makrobiotik – Desserts neu ab 15. Oktober 2017

Buch „Desserts“

Am 15. Oktober 2017 erschien mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“.

Preis: 23,80 € + 3 € Porto.

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Eine einfache Mail genügt. Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen ist, erhältst Du Dein Exemplar per Post!

 

Moderne Makrobiotik – Vegane Rezepte aus dem Wohnzimmerrestaurant – leider vergriffen – als Ebook erhältlich

Buch „Moderne Makrobiotik“

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***
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ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
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Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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