Moderne Makrobiotik

Archive for the ‘Japan’ Category

 

Am Wochenende waren wir wieder zu Besuch im Japanischen Garten in Bartschendorf. Es wurde das Obon Fest gefeiert mit Shamisen Spielerinnen, die ihre Musik am  Koi-Teich erklingen ließen. Übernachtet haben wir wieder bei Frau und Herrn Wangert, die uns am Sonntagmorgen ein Frühstück im Garten servierten.

Wir finden, dass dieser Japanische Garten ein ganz besonderer Ort ist und Bartschendorf ein ganz besonderes Dorf. Von dort ist es übrigens nicht weit auf die Insel in der Kyritz. Ein herrlicher Wochenendausflug…

 

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Die Redaktion der makrobiotischen Zeitschrift Das Grosse Leben fasst auf ihrer Website die Informationen zu den Messungen und Kontrollen japanischer Lebensmittel wie folgt zusammen:

„Die Firma Naturgarten in Österreich, Importeur japanischer Makrobiotik-Produkte, hat aktuelle Detailanalysen von allen Waren auf ihrer Webseite veröffentlicht. Die Produkte stammen im Wesentlichen von dem japanischen Exporteur Muso. Die Analysen zeigen, dass die Belastung mit jeglicher Radioaktivität bei diesen Produkten geringer ist als unsere täglichen Lebensmittel europäischen bzw. deutschen Ursprungs und auch weit unter den behördlichen Grenzwerten Deutschlands liegen. Die Werte kann man als „unbelastet“ interpretieren, da eine gewisse Hintergrund- bzw. Grundradioaktivität auf der ganzen Welt vorhanden ist (durch kosmische, irdische und menschengemachte Quellen).

http://www.naturgarten.com/contents/de/d523.html

Die Firma Ruschin Makrobiotik, Importeur von Muso-Produkten nach Deutschland, beschreibt die mehrfachen Kontrollen japanischer Produkte. Sie geben ausschließlich völlig verdachtsfreie und unbelastete Ware zum Export durch die Firma Muso frei.

http://www.ruschin-makrobiotik.de/neuigkeiten,html

Die Firma Arche Naturkost-Produkte, Importeur von Mitoku-Produkten aus Japan, berichtet ähnliches.

www.arche-naturprodukte.de

Terrasana (niederländischer Muso-Importeur) ebenso.

www.terrasana.nl

Die Firma Lima Naturkost aus Belgien, Importeur aus Japan mit eigenen Herstellern, hat bei einigen Produkten den Hersteller gewechselt (Miso & Ingwer-Suppe, White Miso-Suppe und Gersten-Miso), da diese aus den hauptbetroffenen Regionen um Fukushima stammten und auch die Produktionsstätten zerstört sind.

Auch die Algen-Ernte Limas stammt aus diesem Umfeld, eine neue Ernte gibt es bei Lima nicht, jedoch noch einen Abverkauf der Ernte von vor dem 11. März 2011. In Zukunft wird Lima Algen aus der Bretagne, Frankreich und Island vertreiben, nicht mehr aus Japan. Lima führt für alle Waren auch Kontrollen in eigenen Labors durch, so dass ein einwandfreier Warenstatus erreicht wird.“

www.limafood.com

Foto: Moderne Makrobiotik

Am 11. März 2011 wurde Japan von einer großen Katastrophe heimgesucht. Menschen starben, werden bis heute vermisst oder verloren ihr Zuhause. Wir empfinden Mitgefühl mit den Menschen in Japan und fühlen uns als Makrobioten der japanischen Kultur sehr nahe. Wie Makrobiotik aber eine kulturübergreifende und alle Kulturen integrierende Lebenskunst ist, so ist auch die japanische Katastrophe eine die ganze Welt betreffende. Sie hat einen Bewusstseinswandel eingeleitet, der sich nicht mehr rückgängig machen lässt.

Foto: Moderne Makrobiotik

Der japanische Mikrobiologe, Wissensschaftler und Bauer Masanobu Fukuoka (1913-2008) erfand die Methode der „Nichts-Tun-Landwirtschaft“ und ging damit einen vollkommen neuen Weg: über 50 Jahre lang praktizierte er eine Landwirtschaft ohne Kunstdünger und ohne Unkrautbekämpfung. Er tat so wenig wie möglich und verzichtete auf unnötige Anstrengungen, hielt Kosten und Techniken niedrig und steigerte dennoch seinen Ertrag. All dies, indem er einfach die Natur beobachtete, statt in sie einzugreifen. Fünf wichtige Prinzipien leiteten ihn: kein Pflügen, kein Düngen, keine Pestizide, kein Unkrautjäten und kein Beschneiden der Bäume. In seinem Buch „Rückkehr zur Natur – Philosophie des natürlichen Anbaus„, Darmstadt, 1987, 2. Auflage 1998 legte er seine Philosophie dar. Sie wurde letztlich die Grundlage des Guerilla-Gardenings und der Methode der Permakultur.

Fukuoka_Masanobu

Am Samstag, den 29.10.2011 lud das makrobiotische Restaurant Natural’Mente in Berlin-Charlottenburg zu einem Japanischen Abend der ganz besonderen Art ein. Ein 10gängiges japanisches Menue (in der Küche: Hans Arthur Schmid und Monica Jiminez) wurde unter der Leitung der Grande Dame des Butoh-Tanzes Minako Seki serviert.

Foto: Moderne Makrobiotik

Anschließend führte die Tänzerin Alicia Bisier ein eindrucksvolles Butoh-Tanzstück auf.

Foto: Moderne MakrobiotikFoto: Moderne MakrobiotikFoto: Moderne Makrobiotik

Butoh ist ein moderner japanischer Ausdruckstanz, beeinflusst vom deutschen Ausdruckstanz der 20er Jahre und schamanischer Praxis. Minako Seki gehörte 1987 zu den Gründerinnen des ersten deutsch-japanischen Butohtanztheaters. Sie arbeitet als Tänzerin, Choreographin, Regisseurin und unterrichtet Butoh. www.minakoseki.com

Alicia Bisier ist eine spanische Shiatsu-Therapeutin, Makrobiotikberaterin, Yogalehrerin und Butoh-Tänzerin. Sie ist ausserdem neue Mitarbeiterin im Natural’Mente. Mehr Informationen und Terminvereinbarung für Shiatsu, Ingwerkompressen und Moxa  unter Tel. 0157-75643036 Alicia Bisier.

Ein Kurzvideo, in dem Minako Seki das Menue auf bezaubernde Art vorstellt, kann angefordert werden (als .mov-Datei) unter modernemakrobiotik@googlemail.com

Foto: Naturalmente

Das einzige makrobiotische Restaurant in Berlin, Natural’Mente, lädt ein zu einem Japan-Abend am

Samstag, den 29. Oktober 2011, ab 19.00 Uhr.

Serviert werden japanisch-makrobiotische Speisen wie Soba, Tempura, Mochi, Sake u.v.m.

Anschließend ab ca. 20.30 Uhr präsentiert die neue Mitarbeiterin Alicia Bisier eine Butoh-Performance.

Die Küchencrew wird angeführt von Minako Seki und unterstützt von Monica Jiminez und Hans-Arthur Schmid.

Preis € 15 bis 20, exkl. Getränke.

Anmeldung unter 030 34 14 166 oder natural.mente@t-online.de

Adresse: Natural’Mente, Schustehrusstr. 26 in 10585 Berlin-Charlottenburg

Foto: Naturalmente

Makrobiotisches Magazin

Cover DAS GROSSE LEBEN Nr. 84

Monatelang hat das deutsche Magazin für Makrobiotik DAS GROSSE LEBEN zu den Auswirkungen des Reaktorunfalls auf japanische makrobiotische Produkte recherchiert und teilt nun sein Resumee in der Gratisausgabe Nr. 84 „Japan-Produkte aktuell“ mit. Der Bericht ist auch zu lesen unter www.das-grosse-leben.de und zwar in der linken Seitenspalte unter „Aktuelle Artikel: Fukushima/ Japan und die Folgen“.

Ausserdem soll es bald unter www.makrobiotik-archiv.de zahlreiche Artikel in der Rubrik „Radioaktivität“ geben.

Die Kurznachricht ist:

„Die Versorgungsmöglichkeit mit fast allen Naturkost-Produkten aus Japan ist nach wie vor in einwandfreier Qualität gegeben.“

Die redaktionelle Recherche macht deutlich, wie hoch die Qualität der japanischen makrobiotischen Produkte einzuschätzen ist, wie ambitioniert die Kontrollen sind, zeigt aber auch Alternativen auf. Sie stellt einzelne Erzeuger makrobiotischer Produkte in Japan vor und verortet sie geographisch in Bezug zum Unglücksort Fukushima. Sie berücksichtigt aber auch die zahlreichen Produzenten makrobiotischer Lebensmittel überall auf der Welt, die längst hochwertige Alternativen zu japanischen makrobiotischen Produkten herstellen. Der Ton ist unaufgeregt und sachlich. Eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung. Einziger Nachteil: Sowohl Website als auch Magazin sind in der Aufmachung veraltet, es ist u.U. schwer, sich schnell zurecht zu finden.


Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

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Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
***

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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