Moderne Makrobiotik

Archive for the ‘Suppe’ Category

Rote Linsensuppe

In der indischen Küche ist dieses Gericht als Dhal bekannt. Meist wird es dann scharf gewürzt. Ich habe auf Schärfe verzichtet, Fenchel und Möhren in kleine Stücke geschnitten und in Olivenöl angebraten, dann die abgewaschenen roten Linsen hinzugefügt und mit gefiltertem Wasser aufgefüllt.

Nach 1-2 Stunden köcheln schmeckt die Suppe schon ganz gut, noch besser ist es, man lässt sie über Nacht stehen und kocht sie am nächsten Tag noch einmal auf.

Ich habe sie mit Shiro-Miso und Shoyu abgeschmeckt, Schnittlauch und Korianderblätter hinzugefügt. Das war’s.

Die Mengenverhältnisse sind eigentlich egal. Du kannst viel oder wenig Fenchel, Möhren oder rote Linsen verwenden. Wichtig ist, die Suppe gut abzuschmecken. Shiro Miso macht sie schön sahnig. Shoyu gibt den kräftig salzigen Geschmack.

In meinem makrobiotischen Wohnzimmerrestaurant am 25. April 2015 habe ich Rote Linsensuppe als Vorspeise serviert.

Guten Appetit!

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Shoyubrühe mit Tororu Kombu

 

Tororu Kombu ist ein Meeresgemüse. Es wird gewonnen, indem Kombu Algen in sehr feiner Qualität in der Sonne getrocknet und für mehrere Tage in mildem Genmai Su, einem Reisessig,  eingeweicht werden. Dann wird das Kombu in so dünne Streifen gehobelt, dass ein feiner weicher Teppich entsteht. Ich habe es in einer delikaten Shoyubrühe verwendet und hier ist das makrobiotische Rezept:

Shoyubrühe mit Klettenwurzeln, Shiitake Pilze und Tororu Kombu

Zutaten:

gefiltertes Wasser oder gutes Leitungswasser

getrocknete Shiitake-Pilze*

Klettenwurzeln*

Tororu Kombu*

bio-natives Kokosfett

Shoyu oder mildes Tamari

Meersalz

Pfefferkörner

* =  meist nur erhältlich im Makrobiotikversand

Ich gebe außer für die Flüssigkeit keine Mengenangaben, weil es darauf ankommt, für wie viele Personen Du kochst und wie dick oder dünn die Brühe werden soll.

Vorbereitung:

Für jede Person eine Schale gefiltertes Wasser abmessen und in einen Topf geben. Getrocknete Shiitake-Pilze einweichen, später die Einweichflüssigkeit sieben und zum Wasser in den Topf geben.  Die weichen Shiitake-Pilze vom Stiel befreien, die Hüte klein schneiden. Klettenwurzeln mit einer Gemüsebürste unter fließendem Wasser bürsten und in „Streichhölzer“ schneiden.

Zubereitung:

Gußeiserne Pfanne erhitzen, bio-natives Kokosfett hineingeben und Klettenwurzeln anbraten.

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.

Angebratene Klettenwurzeln, fein geschnittene Shiitake und Tororu Kombu ins kochende Wasser geben und aufkochen lassen. Bei kleiner Flamme 30 Minuten vor sich hinköcheln lassen. Mit Shoyu oder mildem Tamari würzen. Einige ganze Pfefferkörner und etwas Meersalz runden den Geschmack ab.

Topinambursuppe

Topinambursuppe

Dies ist ein sehr einfaches makrobiotisches Rezept für eine cremige Suppe, die uns an kalten Tagen schnell wärmt und unserer Verdauung schmeichelt.

Das Rezept wurde in meinem Buch veröffentlicht:

Moderne Makrobiotik

zu beziehen über modernemakrobiotik@gmx.de

Buch Moderne Makrobiotik

Foto: Moderne Makrobiotik

Wie koche ich eine dieser köstlichen makrobiotischen Misosuppen?

Das Prinzip ist einfach: Alge, Gemüse und Wasser (oder Dashi) werden gekocht, am Ende wird Miso zugegeben. Am Anfang braucht es etwas Aufmerksamkeit, eine gute Misosuppe zu kochen. Später ergeben sich je nach Jahreszeit, Stimmung und Absicht unzählige Variationsmöglichkeiten. Hier ist das Rezept:

 

Misosuppe

Zutaten: pro Person 1 Schale Wasser oder Dashi oder halb und halb; 1 kleines Stück Wakame-Alge; Gemüse z.B. Möhren, Rettich, Lauch; evtl. 1-2 Shiitake-Pilze, getrocknet oder frisch; evtl. Frühlingszwiebel; 1-2 El Miso; evtl. Nori-Blatt.

Vorbereitung:

einweichen

Wakame-Alge, getrocknete Shiitake-Pilze (jedes für sich). Wakame-Einweichwasser und Shiitake-Einweichwasser können in die Misosuppe gegeben oder für andere Zubereitungen aufgehoben werden.

schneiden

Wakame-Alge von Rippen befreien und klein schneiden, Shiitake-Pilz in Scheiben schneiden, harten Strunk entfernen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Gemüse mit der Gemüsebürste reinigen und in Streichhölzerstifte schneiden. Noriblatt in Streifen schneiden.

Zubereitung:

Wasser (oder Dashi) in einen Topf geben.  Wakame Alge (siehe oben) ins Wasser geben. Wasser und Alge aufkochen. Gemüse und Shiitake zugeben. Auf kleiner Flamme 10-20 Minuten köcheln lassen. 1-2 El Miso mit etwas heißer Gemüsebrühe aus dem Topf in einer Tasse oder kleinen Schale anrühren. In die Gemüsebrühe geben. Miso 1-2 Minuten ziehen lassen (nicht mehr aufkochen). Frühlingszwiebel in die Suppe geben. Flamme ausschalten. Noriblatt in feine Streifen schneiden und vor dem Einfüllen der Suppe in die Suppenschale legen. Servieren.

Guten Appetit!

Foto: Moderne Makrobiotik

Was ist Dashi?

Dashi ist eigentlich ein japanischer Fischsud, der aus Algen und Bonitoflocken oder kleinen getrockneten Sardinen gekocht wird. Dashi kann aber auch vegan gewonnen werden, indem man Kombu-Alge und getrocknete Shiitake-Pilze zusammen mit Gemüseresten (die z.B. beim Schneiden von Gemüse übrig geblieben sind) auskocht. Dann gibt man den Sud durch ein Sieb.

Dashi ist die schmackhafte die Grundlage einer makrobiotischen Misosuppe.

Ein sehr einfaches und sehr delikates makrobiotisches Rezept.

Pastinakencremesuppe

Zutaten: Pastinake, Wasser, Meersalz, Shiro Miso, Sesamchiliöl oder Kürbiskernöl

Zubereitung: Pastinake unter fließendem Wasser mit der Gemüsebürste reinigen, in dicke Scheiben schneiden, mit Wasser in einem Topf mit Deckel aufsetzen. Nach dem Aufkochen eine Prise Meersalz zufügen und die Flamme niedrig stellen. Weich kochen (ca. 20 Minuten). Etwas Wasser abschöpfen, darin 1 Eßlöffel Shiro Miso anrühren. In die Suppe geben. Nicht mehr aufkochen, bei geöffnetem Deckel auf kleiner Flamme kurz ziehen lassen. Alles pürieren und in Tellern servieren. In die Mitte einen Schuss Sesamchiliöl oder Kürbiskernöl geben, mit dem Löffel Muster ziehen. Guten Appetit!

Die Suppe wärmt und entspannt.


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Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

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Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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