Moderne Makrobiotik

Archive for the ‘Tofu’ Category

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In meinem makrobiotischen Wohnzimmerrestaurant am Samstag, den 1.10.2016 habe ich Tofu-Croquetten nach einem Rezept von Aveline Kushi serviert, das ich abgewandelt habe:

Tofu-Croquetten

Zutaten für 9 Tofu-Croquetten:

  • 400 g Tofu natur
  • 1/2 Tasse Arame Algen
  • 1/2 Tasse geraspelte Möhren
  • 9 Tamari-Mandeln
  • Meersalz
  • Pfeilwurzelmehl
  • Dinkelmehl
  • Back- und Bratöl

Vorbereitung:

  • Wasser aus dem Tofublock pressen.
  • Arame Algen einweichen.
  • Mandeln in einer Eisenpfanne ohne Fett rösten. Mit Tamari besprenkeln und ebf. kurz rösten. Abkühlen lassen.

Zubereitung:

Karotten weich kochen. Arame weich kochen. Tofublock zerkleinern, bis er ganz weich und fein ist. Tofu, Möhren und Arame miteinander vermischen. 9 Croquetten formen. In die Mitte mit dem Finger ein Loch bohren und eine Tamari-Mandel hineindrücken. Dinkelmehl, Pfeilwurzelmehl und Meersalz auf einem Teller miteinander vermischen. Croquetten darin wälzen. Back- und Bratöl in einem Eisentopf erhitzen. Croquetten so lange frittieren, bis sie braun und knusprig sind. Mit geriebenem Daikon und Shoyu-Ingwer-Sauce servieren.

 

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Nach unserem Wochenendausflug mussten wir uns beeilen, nach Hause zu kommen, am Abend hatten wir Gäste. Ich habe mich an einem Blaubeer-Tofu-Kuchen versucht. Hier ist das Menü:

***

Hatomugi-cha als Apéritif

*

Misosuppe mit Wakame, Shiitake, Mugi-Miso und Gemüseeinlage aus Daikon, Möhre und Pastinake

*

Quinoa, im Eisentopf gekocht

im Dampf gegarte Zucchini, Maiskolbenstücke, kleine rote Bete mit Blättern, Kohlrabischeiben

Shiro-Ume-Mandel-Sauce

Bratlinge aus Tempeh, Reis, Zwiebel und Möhre

Ingwersalzpickles

Gomasio

geröstete und zerriebene Wakame-Kombu-Dulse-Algen

*

Blaubeer-Tofu-Kuchen mit Löwenzahnkaffee

***

Zu Gast war ein Freund aus Sizilien, der uns Johannisbrot, Lorbeerblätter, kleine schwarze Oliven, Zitronenmelisse, Ananasminze, Zitronengras und getrocknete Orangenschalen schenkte.

 

So richtig knusprigen Tofu erhält man, wenn man Seidentofu in Pfeilwurzelstärke wälzt und frittiert. Das ist sogenannte Age. Wenn man Age dann mit einer Dashi übergießt, hat man Agedashi Tofu, ein in Japan sehr beliebter Appetizer. Allerdings muss man sehr erfahren im Frittieren sein, um Agedashi Tofu zu machen, denn Seidentofu enthält viel Feuchtigkeit, und wenn Wasser ins Öl spritzt, gibt es ziemlich schnell ein Malheur. Ich habe letztens wieder Tofudreiecke gebraten, allerdings aus festerem Tofu. Sie geraten sehr knusprig, wenn man es richtig macht.

Zutaten:

1 Block festen Tofu

2 El Pfeilwurzelstärke

2 El Noriflocken

2 El schwarzen Sesam

2 El Back- und Bratöl oder bionatives Kokosfett

Vorbereitung:

Einen Block Tofu (nicht den feinen Seidentofu, sondern einen in fester Konsistenz wählen) zur besseren Verdaulichkeit zunächst 15 Minuten in Salzwasser kochen. Anschließend zwischen zwei Holzbrettchen legen und mit einem Stein oder einer schweren Flasche beschweren. Du kannst den Block Tofu auch zwischen Küchenpapier legen oder in ein sauberes Küchentuch wickeln und dann beschweren. So läuft das überschüssige Wasser ab. Dann den Block in vier Scheiben schneiden, diese jeweils halbieren und dann diagonal durchschneiden. So erhältst Du kleine Dreiecke.

Zubereitung:

Tofudreiecke in Pfeilwurzelmehl wälzen.

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Anschließend die Hälfte der Anzahl Dreiecke in Noriflocken wälzen.

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Die andere Hälfte in Sesam wälzen.

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Zum Braten bereit stellen.

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In einer Eisenpfanne Öl oder Kokosfett erhitzen und die Dreiecke von beiden Seiten anbraten.

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Sie schmecken gut, wenn man sie in einer Sauce aus Shoyu,

evtl. mit Wasser verdünnt, und geriebenem frischen Ingwer tunkt.

Guten Appetit!

Foto: Moderne Makrobiotik

Der erste Schnee in Berlin in diesem Winter 2011/ 2012 – wie schön!

Während der Schnee fällt, fällt mir der gefriergetrocknete Koya-Tofu ein. Ein Mönch soll einst einen Block Tofu im Schnee vergessen haben. Als er ihn fand, war er gefroren. Er trocknete ihn und erhielt so den ersten gefriergetrockneten Tofu. Da der Mönch aus der Nähe des Koya-san, eines Bergs, der das Zentrum des japanischen Buddhismus bildete, stammte, heißt heute der gefriergetrocknete Tofu Koya-Tofu. Er ist sehr leicht und kann daher ideal auf Reisen mitgenommen werden. Man weicht ihn ein und kann ihn dann braten oder frittieren. Er wird ausgesprochen knusprig!

Nicht dass ich immer nur ans Essen denke, aber für diesen Blog schon!

Foto: Moderne Makrobiotik

In einem makrobiotischen Kochkurs von Paulina Keim-Schaub in Bremen habe ich gelernt, gefüllte rote Bete mit Tofu-Sauerrahm zuzubereiten. Dieses Rezept haben wir – leicht abgewandelt – in meinem makrobiotischen Kochkurs „Festtagsküche!“ am Samstag, den 10. Dezember 2011 gekocht.

Hier ist das Rezept:

Gefüllte Rote Bete (nach Paulina Keim-Schaub)

Zutaten:

pro Person 1 rote Bete, eine halbe Gewürzgurke, 1 El Petersilie

Für den Tofu-Sauerrahm: 400 g Seidentofu, 1 El weißes Mandelmus, 3 El Zitronensaft, 1 Tl Genmai-Su, 1 flachen Tl Meersalz

Zubereitung:

Rote Bete im Dämpfeinsatz 20 Min. unter Druck kochen, schälen oder vorgekochte, geschälte Rote Bete aus dem Bio-Supermarkt kaufen. Das obere Viertel der Rote Bete abschneiden, Inneres mit einem kleinen Löffel aushöhlen. Inneres, Gewürzgurke und Petersilie klein schneiden und vermischen. Die Zutaten für den Tofu-Sauerrahm im Mixer pürrieren und mit dem rote-Bete-Mix vermischen. Eventuell nachsalzen und noch mit Genmai-Su abschmecken. Bete großzügig mit Sauerrahm füllen, Deckel aufsetzen und servieren.

Köstlich!

Foto: Moderne Makrobiotik

Ein makrobiotisches Frühstück ist eine Köstlichkeit, die Energie für den ganzen Tag gibt, den Kopf frei macht und einem die Kraft gibt, die man braucht, um das tun zu können, was man tun will.

Bei diesem Sonntagsfrühstück habe ich goldgelbe Hirse aus dem Spreewald zusammen mit Hokkaidokürbis gekocht, Mangoldblätter und -stile blanchiert und Tofu“rührei“ mit Zwiebeln und Shoyu in der Pfanne gebraten. Dazu gab es selbst hergestellte Radieschen-Ume-Pickles.

Hier das Rezept für Tofu“rührei“:

Tofurührei

Tofublock 2-3 Minuten in reichlich Wasser kochen, in Halbmonde geschnittene Zwiebeln in der Pfanne in wenig Sesam- oder Olivenöl anbraten, bis sie glasig sind, mit einer Prise Meersalz würzen, dann den gekochten und leicht abgekühlten Tofu mit den Händen in die Pfanne auf die Zwiebeln bröseln (oder vorher auf einem Teller mit einer Gabel zerdrücken), umrühren und anbraten, mit Shoyu (Sojasauce) abschmecken. Wer mag kann noch etwas süßes Curry hinzufügen. Alle Zutaten sollten am besten Demeter- oder Biolandqualität haben. Guten Appetit!


Buch „Desserts“

Ende August 2017 erscheint mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“. Jetzt ein Exemplar zum Subskriptionspreis von 19,80 € sichern! Eine Mail genügt:

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Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen und das Buch von der Druckerei druckfrisch geliefert wurde, erhältst Du Dein Exemplar!

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
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modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

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Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
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Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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