Moderne Makrobiotik

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Pralinen

Suchst du nach einem Geschenk? Hier ist ein Tip!

Ich habe Marzipankartoffeln selbst hergestellt. Die hellen sind in Carobpulver, die dunklen in Kakaopulver gewälzt. Pralinenförmchen und eine schöne Schachtel machen daraus ein liebevolles Geschenk.

Das Rezept für Marzipankartoffeln habe ich in meinem neuen Buch „Desserts – makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht.

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Subskriptionspreis: 19,80 €

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modernemakrobiotik@gmx.de

Carob, auch Johannesbrot,  ist das geröstete und zu feinem Pulver zermahlene Fruchtfleisch einer glänzenden, schokobraunen, etwa 1-2 Finger breiten und bis zu einem Unterarm langen Hülsenfrucht. Der Geschmack erinnert an Karamell oder Kakao. Im Unterschied zu Kakao enthält Carob aber kein Theobromin und ist sehr fettarm, ja es regt sogar die Fettverbrennung an und kann die Blutfettwerte senken. Darüber hinaus versorgt es uns mit Mineralstoffen wie Calcium und Eisen.

Die Kerne sind übrigens der Ursprung für das Gewichtsmaß Karat für Gold und Edelsteine. Unabhängig von der Größe wiegen sie immer genau 0,18 g. Der Begriff Karat leitet sich vom lateinischen Namen des Johannisbrotbaumes ab. Johannisbrot heißt es deshalb, weil sich Johannes der Täufer in der Wüste hiervon ernährt haben soll.

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Die Adventszeit ist die Zeit der Süßigkeiten. Für den, der Fabrikzucker meiden will, ist Amazake eine gute Alternative. Auch Amasake geschrieben, besteht es aus Vollreis, Wasser und Koji.

Koji ist ein Pilz (botanischer Name: Aspergillus oryzae), der dem gekochten und gekühlten Vollreis zugesetzt wird, sodass eine Fermentation einsetzt. Die Koji-Enzyme zerlegen die Vollreisstärke in Zucker; ein süßes Konzentrat oder eine süße Creme entsteht. Auch Miso und Shoyu bzw. Tamari Sojasaucen, werden mit Hilfe dieses Pilzes gewonnen, ebenso der Reisschnaps Sake. Amazake heißt süßer Sake, ist aber alkoholfrei. 

Verdünnt man 1 Teil Amazake-Creme mit 2-3 Teilen Wasser und erhitzt es (bis zum Siedepunkt, es muss nicht gekocht werden), erhält man ein wohlschmeckendes süßes Getränk!

Außerdem kann man wunderbare Puddings, Desserts und Saucen damit herstellen, wenn man diese Flüssigkeit mit Agar-Agar, Pfeilwurzelmehl oder Kuzu andickt und raffiniert würzt. Der eigenen Phantasie sind da wieder mal keine Grenzen gesetzt. In meinem Buch „Desserts -makrobiotisch vegan zuckerfrei“ habe ich mein Amazake-Carob-Creme-Rezept veröffentlicht.

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Amazake ist von verschiedenen Herstellern im Makrobiotikversand erhältlich z. B. ist hier ein sehr gutes Amazake-Konzentrat zu bekommen. 1 Esslöffel Amazake Konzentrat auf 1 Tasse Wasser ist ausreichend für ein süßes Getränk.

Amazake Carob Creme

 

Eigentlich ist es sehr einfach, ein köstliches und befriedigendes makrobiotisches Dessert herzustellen: man benötigt nur einen halben Liter Flüssigkeit, 1,5 Eßlöffel Agar-Agar-Flocken und etwas, mit dem man die Flüssigkeit interessant machen kann.

Für die Amazake-Carob-Creme habe ich den gleichen Teil Amazake mit Wasser vermischt und so eine süß schmeckende Flüssigkeit erhalten, zu der ich dann noch geröstete Mandeln, Erdmandelflocken, Carob, eine Prise Meersalz und etwas natives biologisches Kokosfett zugefügt habe.

Variationsmöglichkeiten: Statt Amazake und Wasser kannst Du Mandelmilch oder Reismilch nehmen. Statt Carob kannst Du Matcha Grünteepulver für ein Grünteegelee oder Getreidekaffeepulver für eine Mokkacreme nehmen. Im Sommer kannst Du statt Amazake Fruchtsaft (z. B. Apfelsaft) verwenden und reife Beeren hinzufügen.

Wenn Du den Boden einer Form mit ungesüßtem Vollwertzwieback auslegst und darüber die Flüssigkeit mit Agar-Agar gießt, kannst Du auf diese Weise eine Beeren- oder Nußtorte fabrizieren.

Dieses Rezept und noch viel mehr habe ich in meinem neuen Buch „Desserts – vegan makrobiotisch zuckerfrei“ veröffentlicht!

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Foto: Moderne Makrobiotik

Am Samstag, den 17. November 2012 fand mein Pralinenworkshop statt. Wir haben Pralinen, die ich in meinem Wohnzimmerrestaurant zum Getreide- oder Löwenzahnkaffee serviert habe, nachfabriziert: Marzipankartoffeln, Reis-Mais-Crispies, Kokospralinen…

Es ging um alternative Zuckerarten und darum, welches Fett gesund für uns ist: Reismalz, Reissirup und Getreidemalz sind langkettige Zuckerarten, die nicht so schnell ins Blut gehen und keinen Blutzuckerschock in uns hervorrufen. Fette aus Nüssen wie Mandeln oder reines Bio-Kokosfett sind nicht so belastend für uns, Kokosfett enthält sogar die wertvolle Laurinsäure, die antimikrobiell wirkt.

Das Rezept für Marzipankartoffeln, kinderleicht und im Handumdrehen umzusetzen, wurde in meinem Buch neuen Buch „Desserts – makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht:

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Foto: Moderne Makrobiotik

Und hier das Rezept für den makrobiotischen „Schokoladen“kuchen, den ich am 9.9.2011 im Wohnzimmerrestaurant serviert habe:

„Schokoladen“kuchen

Dieses Rezept und noch viele mehr wurden in meinem neuen Buch „Desserts makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht!

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Das Rezept habe ich von Isabella Jullien bekommen, die seit 30 Jahren makrobiotisch kocht. Sie hat mir erlaubt, es hier zu veröffentlichen. Vielen Dank dafür und Euch viel Spaß beim Backen!

Wer will, kann den Kuchen rundum mit einer Mischung aus Mandelmus und Apfelkraut (aus 100 % Äpfeln) bestreichen (mehr Apfelkraut als Mandelmus nehmen) und trocknen lassen. Sehr lecker. Ich habe zum Kuchen noch eine Sauce gemacht:

Schokoladensauce

Auch dieses Rezept wurde in meinem neuen Buch „Desserts makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht!

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Carob ist das geröstete und zu feinem Pulver zermahlene Fruchtfleisch einer glänzenden, schokobraunen, etwa 1-2 Finger breiten und bis zu einem Unterarm langen Hülsenfrucht, deren Haupterntezeit gerade jetzt im September ist. Der Geschmack erinnet an Karamell oder Kakao. Im Unterschied zu Kakao enthält Carob aber kein Koffein oder Theobromin und ist sehr fettarm, ja es regt sogar die Fettverbrennung an und kann die Blutfettwerte senken an. In der Naturküche ersetzt man Kakao mit Carob.

Kuzu ist eine Heilpflanze aus den Bergen Japans. Aus den kräftigen Wurzeln wird  Stärke gewonnen, die in der makrobiotischen Küche zum Andicken von Saucen, Puddings, Pfannkuchen etc. verwendet wird. Aber nicht nur das: Kuzu hat eine erstaunliche Wirkung auf den menschlichen Organismus und wird in der Makrobiotik auch als Heilmittel verwandt – getreu dem hippokratischen Grundsatz, ein Lebensmittel sollte Heilmittel und ein Heilmittel Lebensmittel sein. Kuzu enthält z.B. Stoffe wie die Isoflavonoide Daidzin und Daidzein, die das Verlangen nach Zigaretten einschränken können, ohne Entzugserscheinungen hervorzurufen. Auf Grund seines Gehalts an Puerarin kann es den Blutdruck und Blutzucker sowie zu hohe Cholesterinwerte senken. Puerarin besitzt nämlich die außergewöhnliche Fähigkeit, die mit der Nahrung aufgenommene Glukose dorthin zu transportieren, wo der Blutzucker benötigt wird, z. B. in unseren Muskeln. Dort kann er schnell abgebaut werden. Und somit wird der Blutzuckerspiegel gesenkt und reguliert.


Buch „Desserts“

Ende August 2017 erscheint mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“. Jetzt ein Exemplar zum Subskriptionspreis von 19,80 € sichern! Eine Mail genügt:

modernemakrobiotik@gmx.de

Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen und das Buch von der Druckerei druckfrisch geliefert wurde, erhältst Du Dein Exemplar!

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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Ab Oktober 2016 ist mein Ebook "Moderne Makrobiotik" bei neobooks erhältlich - mit identischem Inhalt wie in der Printausgabe, weniger Fotos (aus technischen Gründen) und Ebook-typisch ohne Lay-out, jedoch mit aktualisiertem Adressenteil und zum wesentlich geringerem Preis von € 15,99! Nähere Informationen:
modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

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Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
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Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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