Moderne Makrobiotik

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Dies ist ein sehr starkes Getränk, Du solltest es nur 1 x die Woche trinken. Es soll helfen, überschüssiges Fett im Körper zu eliminieren.

Rezept: Möhren-Daikon-Getränk

Zutaten

1 Tasse geriebenen Daikon (weißer Rettich)

1 Tasse geriebene Möhre

1/2 TL Ume-Paste (von der Umeboshi Pflaume)

2 Tassen gefiltertes Wasser

1 Streifen von der gerösteten Nori-Alge

Zubereitung

Alles in einem Porzellan- oder Eisentopf erhitzen und 2 Minuten köcheln lassen. Auf 2 Tassen verteilen und mit der zerkrümelten Nori-Alge dekorieren. Langsam auslöffeln.

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Ein makrobiotisches Mittagessen im Sommer:

Calasparra Reis mit Hatomugi im Eisentopf gekocht

gedämpfter Brokkoli

gedämpfter Daikon-Rettich

Reismayonnaise

Tofu-Curry

gebratene Noriblattstreifen

Gomasio

 

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Am Sonntag hatten wir sehr liebe Gäste bei uns und wir haben auf die Schnelle ein makrobiotisches Menue für sie gekocht:

Misosuppe mit Wakame, Shiitake und Daikon

*

Reis mit Buchweizen

Nori Tempura

Süßkartoffel Tempura

frittierter Lupinen-Tempeh

wenig gebratenen Wildlachs (für die Nicht-Vegetarier)

wilder Brokkoli mit Reismayonnaise

geriebener Daikon

Shoyu

Gomasio

geröstete Sonnenblumenkerne

Auf die Schnelle gekocht deshalb, weil wir mit unseren Gästen zusammen sitzen und reden wollten und nicht die ganze Zeit am Herd verbringen. Den Reis mit Buchweizen haben wir aufgedämpft. Der Tempurateig wurde aus Weizenmehl, Kuzu, Wasser und Salz angerührt. Den Daikon hat netterweise ein Gast gerieben. Frittieren geht nur ad hoc, das Frittiergut wurde vor dem Eintreffen der Gäste vorbereitet. Zu allem dann ein paar Würzmittel wie helles Gomasio, geröstete Sonnenblumenkerne, Shoyu…

Es war köstlich! Ein Nachtisch war nicht notwendig…

Später gab es Lupinenkaffee.

 

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Ein makrobiotisches Sonntagsfrühstück im Mai!

  • Misosuppe mit Wakame, Shiitake-Pilzen und Radieschenblättern (nicht im Bild)
  • Rundkornreis mit Süßreis, Umeboshi und Kombu im Drucktopf gekocht
  • gedämpftes Radieschen
  • gedämpfte Rettichschreiben (Daikon) mit Natto Miso
  • blanchierter Lauch mit Ume-Tahin-Sauce
  • grüne Röllchen aus Chinakohl und Shisoblättern mit Ume-Tahin-Sauce
  • Gurkensalat mit Wakame, Shisoblättern, Gomasio, Ume-Su, geröstetem Sesamöl und ein wenig Ahornsirup
  • Mixed Pickles
  • gebratene Tempeh-Scheiben, in Shoyu mariniert
  • geröstete Dulse

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

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Für alte Hasen kein Problem, Anfänger fragen sich das allerdings manchmal: Wie organisiere ich am besten ein komplexes makrobiotisches Alltagsmenü?

Ein beispielhaftes makrobiotisches Vorfrühlings-Menü habe ich im letzten Beitrag vorgestellt:

Hier erkläre ich die wichtigsten Schritte:

Zunächst stelle sicher, dass Du diese Küchengeräte hast oder überlege Dir, wie Du sie ersetzen kannst mit dem, was sich in Deiner Küche befindet:

Gaskocher, Backofen (Backblech mit Backpapier), Dampfdrucktopf, gusseiserner Topf, Dämpfsieb, gusseiserne Pfanne, Gemüsereibe, Suribachi, Schneidemesser

Als nächstes machst Du Dir klar, welche Vorbereitungen Du treffen musst. Für dieses Menü ist die am längsten vorher zu planende Einheit, den Reis einzuweichen, den Du kochen willst.

Vorbereiten: 8 Stunden vorher Reis waschen und einweichen

Auch das makrobiotische 5-Aromen-Gewürz ist am besten einen Tag vorher zuzubereiten.

Lies Dir alle makrobiotischen Rezepte unter den Links oben aufmerksam durch, stelle die Zutaten bereit und decke den Tisch. Falls Du einige Zutaten nicht da hast, überlege, wie Du sie durch vorhandene ersetzen kannst.

Nun geht es ans Zubereiten.

Wenn der Reis auf dem Feuer im Dampfdrucktopf vor sich hinköchelt, bereitest Du das Gemüse und den Tofu vor.

Tofu 15 Min. im Wasser kochen, anschl. beschweren

Gemüse für Ofengemüse und zum Dünsten waschen und schneiden

Nun stellst Du Teller bereit für die Noriflocken und die Pfeilwurzelstärke, in die Du die Tofudreiecke wälzen möchtest.

Während der Reis kocht, lässt Du das Ofengemüse im Backofen und das Gemüse im Dämpfsieb langsam garen, reibst Du das Gemüse für den Salat auf einer Gemüsereibe und bereitest es zu.

In der Zwischenzeit dürfte der Tofu entwässert und abgekühlt sein, sodass Du ihn in Dreiecke schneiden und in den bereit gestellten Tellern wälzen kannst. Er wird gebraten, wenn der Reis fertig ist, das gedünstete Gemüse und das Ofengemüse gar sind.

Kurz bevor Du das Essen servierst, gibst Du etwas Shoyu in ein Schälchen, verdünnst es evtl. mit Wasser und reibst Ingwer, dessen Saft Du hinzu gibst.

Das war’s!

Herzlichen Glückwunsch! Du hast soeben ein makrobiotisches Vorfrühlingsmenü gekocht.

Viel Freude beim Servieren und guten Appetit!

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Ofengemüse marinieren

Gemüse im Dämpfsieb

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Wie einfach kann doch kochen sein! Für gedünstetes Gemüse brauchst Du nur ein Dämpfsieb und einen Kochtopf, etwas Wasser, das Gemüse Deiner Wahl und Salz.

Hier habe ich Daikon (weißer Rettich) zusammen mit Spitzkohlvierteln und gestifteten Zucchini gedämpft, mit etwas Fleur de Sel Meersalz übersprenkelt.

Flamme anzünden, das Wasser unter dem Dämpfsieb im Topf hochkochen lassen und dann die Flamme klein stellen. So lange zugedeckt köcheln lassen, bis alles gar ist. Der Spitzkohl wird ziemlich schnell gar, sodass die Daikonstücke und die Zucchinistifte knackig bleiben.

Dazu passt: Naturreis, Ofengemüse, Tofudreiecke, Möhren-Rettich-Sauerkraut-Salat, mit gerösteter Dulse-Alge und Gomasio (Rezepte in meinem Buch „Moderne Makrobiotik“ S. 50 und S. 57) oder 5-Aromen-Gewürz besprenkelt, siehe Foto. Nicht im Bild der Shoyu-Ingwer-Dip für die Tofudreiecke und – wenn man will – fürs Gemüse.

Für ein Alltagsgericht reicht so ein Dip als Sauce. Für ein Festtagssessen würde ich zwei oder drei verschiedene Saucen machen. Und hier verrate ich mal ein Geheimnis: ich bin überhaupt nicht für fertig gekaufte Lebensmittel, aber die vegane Reismayo von probios kann ich wirklich empfehlen (in einigen Bio-Supermärkten erhältlich). Sie hat mich schon so manches Mal in der Alltagsküche gerettet, wenn ich eine Sauce brauchte. Sie besteht zum großen Teil aus Sonnenblumenöl, Reismehl, Reismilch und Gewürzen, ist wirklich köstlich. Keine Dauerkost, aber hin und wieder ein Retter in der Not. Und ich kriege wirklich keine Provision!

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Ein köstliches Frühlingsgericht! So richtig dazu geschaffen, das Fett und Salz, das wir im Winter zu uns genommen haben, wieder auszuscheiden.

Zutaten:

1 Möhre

1 Stück weißer Rettich (Daikon)

1 Tasse milchsauer eingelegtes Sauerkraut

1 Tl Ume-Su

Zubereitung:

Möhre und Rettich mit der Gemüsebürste reinigen und reiben. Mit dem Sauerkraut vermischen. Mit einigen Spritzern Ume-Su abschmecken. Als Beilage.

Guten Appetit!

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Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

***
Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
***

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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