Moderne Makrobiotik

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Lavendelkeks

Die Lavendelkekse habe ich mit Lavendelblüten gebacken, die ich sonst für einen Tee verwende. Hier ist das Rezept:

Lavendelkekse

Dieses Rezept wurde  in meinem Ebook „Desserts makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht!

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Diese Kekse lassen sich gut aufbewahren, wenn Du ihnen die Chance dazu gibst. Passen gut zu Lupinenmokka oder Löwenzahnkaffee. So habe ich sie in meinem makrobiotischen Wohnzimmerrestaurant am 25. April 2015 serviert.

 

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Frühlingsmenü Hauptspeise

Hier ist das Rezept für in Gerstenmalz gebackene Lotuswurzel, Lauch und Topinambur!

Zutaten:

1 Lotuswurzel

6 Stück Topinambur

1 Stange Lauch

3 El Back- und Brat-Olivenöl

3 El Shoyu

2 El Gerstenmalz

Zubereitung:

Lotuswurzel unter fließendem Wasser abbürsten und in dünne Scheiben schneiden. Topinambur schälen und in dünne Scheiben schneiden. Lauch in Ringe schneiden. Das geschnittene Gemüse in eine Schüssel geben und mit Olivenöl vermischen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und das Gemüse auf ein gefettetes Backblech geben. 10 Minuten backen. In der Zwischenzeit Shoyu mit Gerstenmalz im Suribachi verrühren. Über das Gemüse geben und es darin wenden. Weitere 10 Minuten backen. Geschmacksprobe machen. Wenn das Gemüse noch nicht weich genug ist, noch weiter backen.

Gebackenes Gemüse ist wärmend, daher eigentlich eine Winterspeise. Doch im Frühling gibt es immer noch kalte Abende. Dieses leichte und durch die Süße sehr entspannende Gericht habe ich mit 2 Monate eingelegten Mixed Pickels und Wakame-Gurken-Salat kombiniert. Dazu Reis mit Lotusnüssen, im Drucktopf gekocht, und etwas Räucher- und Gemüsetofu, in der Pfanne gebraten. Löwenzahnkondiment (bitter-süß) und Gomasio (bitter-salzig) haben die Hauptspeise meines Frühlingsmenüs in meinem makrobiotischen Wohnzimmerrestaurant am 25. April 2015 abgerundet.

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Das habe ich am Samstag, den 25. April 2015 in meinem Wohnzimmerrestaurant serviert:

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Kukicha mit einem Schuss Apfelsaft

als Begrüßungsgetränk

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Chinakohl-Shiso-Röllchen

mit Kapernsauce und Rote-Bete-Meerrettich-Sauce

als Amuse-geule

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rote Linsensuppe

rote Linsensuppe

als Suppe

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Frühlingssalat

Frühlingssalat

als Vorspeise

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Frühlingsmenü Hauptspeise

Reis mit Lotusnüssen * schwarzes und schwarz-weißes Gomasio  * Löwenzahnkondiment * Gurken-Wakame-Salat * Räuchertofu und Gemüsetofu * Lotuswurzel, Topinambur, Lauch mit Shoyu und Gerstenmalz gebacken * Mixed Pickles

als Hauptspeise

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Heidelbeer-Carob-Kanten mit Vanillesauce

als Dessert

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Lavendelkeks

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Lupinenmokka mit Mandelsahne

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Herzlichen Dank an meine Gäste, die dieses Mal zur Hälfte aus Berlin und zur Hälfte aus den USA kamen, zur Hälfte makrobiotikerfahren und zur Hälfte vollkommen unvertraut mit der makrobiotischen Ernährung waren. Eine extreme Zusammensetzung, die sehr interessant war! Ein Gast war schon seit seiner Kindheit mit der Makrobiotik vertraut. Beneidenswert! – Rezepte werden demnächst veröffentlicht.

Pralinen

Suchst du nach einem Geschenk? Hier ist ein Tip!

Ich habe Marzipankartoffeln selbst hergestellt. Die hellen sind in Carobpulver, die dunklen in Kakaopulver gewälzt. Pralinenförmchen und eine schöne Schachtel machen daraus ein liebevolles Geschenk.

Das Rezept für Marzipankartoffeln habe ich in meinem neuen Buch „Desserts – makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht.

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Carob, auch Johannesbrot,  ist das geröstete und zu feinem Pulver zermahlene Fruchtfleisch einer glänzenden, schokobraunen, etwa 1-2 Finger breiten und bis zu einem Unterarm langen Hülsenfrucht. Der Geschmack erinnert an Karamell oder Kakao. Im Unterschied zu Kakao enthält Carob aber kein Theobromin und ist sehr fettarm, ja es regt sogar die Fettverbrennung an und kann die Blutfettwerte senken. Darüber hinaus versorgt es uns mit Mineralstoffen wie Calcium und Eisen.

Die Kerne sind übrigens der Ursprung für das Gewichtsmaß Karat für Gold und Edelsteine. Unabhängig von der Größe wiegen sie immer genau 0,18 g. Der Begriff Karat leitet sich vom lateinischen Namen des Johannisbrotbaumes ab. Johannisbrot heißt es deshalb, weil sich Johannes der Täufer in der Wüste hiervon ernährt haben soll.

Foto: Moderne Makrobiotik

Wie unterscheiden sich Reismalz, Reissirup und Gerstenmalz?

Reismalz (Foto: unten links) schmeckt fein-nussig, karamellartig.

Reissirup (Foto: oben Mitte) hat eine mildere Süße, schmeckt fein, leicht nussig.

Gerstenmalz (Foto: unten rechts) schmeckt kräftiger, leicht bitter, sehr karamellartig.

Ausführlich habe ich den Unterschied in meinem neuen Buch „Desserts – makrobiotisch vegan zuckerfrei“ dargestellt:

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Industriezucker, auch brauner Zucker, Agavensirup und alle anderen Süßungsmittel außer Reissirup und Malz werden von der makrobiotischen Küche nicht empfohlen, da sie reich an kurzkettigen Zuckern sind, die schnell ins Blut gehen und dort einen Blutzuckerabfall mit anschließendem Heißhunger provozieren. Außerdem sind sie nicht nur sehr mineralarm, sie sind auch Mineralräuber. Tropische Süßmittel sind besonders kühlend.

Foto: Moderne Makrobiotik

Am Samstag, den 17. November 2012 fand mein Pralinenworkshop statt. Wir haben Pralinen, die ich in meinem Wohnzimmerrestaurant zum Getreide- oder Löwenzahnkaffee serviert habe, nachfabriziert: Marzipankartoffeln, Reis-Mais-Crispies, Kokospralinen…

Es ging um alternative Zuckerarten und darum, welches Fett gesund für uns ist: Reismalz, Reissirup und Getreidemalz sind langkettige Zuckerarten, die nicht so schnell ins Blut gehen und keinen Blutzuckerschock in uns hervorrufen. Fette aus Nüssen wie Mandeln oder reines Bio-Kokosfett sind nicht so belastend für uns, Kokosfett enthält sogar die wertvolle Laurinsäure, die antimikrobiell wirkt.

Das Rezept für Marzipankartoffeln, kinderleicht und im Handumdrehen umzusetzen, wurde in meinem Buch neuen Buch „Desserts – makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht:

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Foto: Moderne Makrobiotik

Pastinake

Viele Bestandteile der makrobiotischen Kochkunst haben seit den 60er Jahren Eingang gefunden in die bewusste Ernährung, u.a. die Einsicht dass weißer Zucker zu meiden ist.

Mit natürlichen Süßungsmitteln wie Reismalz, Gerstenmalz, Reissirup, ein wenig Obst oder sogar Gemüse wie z.B. Pastinake oder Möhre lassen sich herrliche Nachspeisen und Kuchen herstellen. Aber haben natürliche Süßungsmittel wirklich eine höhere Qualität? Was passiert eigentlich mit uns, wenn wir Industriezucker, zu dem auch brauner Zucker gehört, zu uns nehmen?

Rüben- und Rohrzucker haben wie alle Nahrungsmittel eine ganz spezifische Wirkung auf Körper, Geist und Seele des Menschen. Konzentrierter Zucker wird nicht langsam und stetig abgebaut, sondern schießt sofort als extreme Energie ins Blut. Daher rührt das ausgesprochene Hochgefühl, das wir empfinden, wenn wir Zucker zu uns nehmen.

Im Magen wird eine starke Säureproduktion hervorgerufen, so manches spätere Magengeschwür resultiert daraus, zumindest ruft die starke Säure erst einmal eine Verdauungsstörung hervor. Das Blut wird sauer. In diesem Milieu können sich Viren und Bakterien leichter ausbreiten. Auch die Entstehung von Krebs wird erleichtert.

Um den sauren Zustand auszugleichen, greift der Körper auf die vor allem in den Knochen und Zähnen gespeicherten Mineralien zurück. So entstehen Karies und Osteoporose.

Die Leber vollführt eine Hochleistung, den Zucker im Blut umzuwandeln und tut ihr Bestes, ihn als Fett zu speichern.

Die Bauchspeicheldrüse schüttet das bekannte Insulin aus und erreicht damit, dass der Blutzucker gesenkt wird. Ein Blutzuckerabfall macht uns schwach und deprimiert, folglich muss das nächste Stimmungshoch durch Zucker her. Wir haben auf der berühmten Schaukel der Stimmungshochs und -tiefs Platz genommen. Damit sind wir bei der seelischen Wirkung des Zuckers.

Um ein seelisches Gleichgewicht  zu erreichen, müssen Niere, Herz, Atmungs- und Nervensystem schwer arbeiten. Der Vitaminhaushalt gerät in Unordnung, die Darmflora wird zerstört oder beeinträchtigt. Ein gesunder Verdauungsapparat schützt aber nicht nur vor schädlichen Bakterien, sondern hilft auch, unser Nervensystem und Gehirn mit den so wichtigen B-Vitaminen zu versorgen. Da diese fehlen oder wir durch übermäßigen Zuckerkonsum damit unterversorgt sind, baut unsere Gehirn- und Denkleistung ab. Wir werden entscheidungs- und persönlichkeitsschwach.

Dieses Horrorszenarium ist keineswegs übertrieben. Wir können es an uns selbst beobachten.

Warum fühlen wir uns getrieben, so viel Zucker zu uns zu nehmen? Zucker hat eben eine auflockernde, entspannende Wirkung. Diese benötigen wir umso mehr, wenn wir zuvor viel extreme Nahrung zu uns genommen haben, die uns zusammenzieht und verspannt wie Fleisch, Wurst, Kochsalz. Es ist also einfacher, auf Zucker zu verzichten, wenn wir auch auf viel Fleisch, Wurst und extreme salzhaltige Nahrungsmittel verzichten. Ansonsten ist es schwer, von der Schaukel abzuspringen.

Basiert die Ernährung auf Getreide und Gemüse, die sog. Mehrfachzucker enthalten, die nur sehr langsam ins Blut übergehen, ist sie ausgewogen und nicht von starken Extremen geprägt. Sie wird ergänzt durch Bohnen, Samen, Saaten, Nüsse und daraus gewonnene Öle, durch Algen und – wenn man will – ein wenig Fisch. Für besondere Gelegenheiten wie Festessen oder eine Teestunde mit Freunden gibt es wunderbare Rezepte mit natürlichen Süßmitteln oder ein wenig Obst. Sie sind aber nur für ein gewisses Übergangsstadium oder besondere Gelegenheiten zu empfehlen, denn auch natürliche Süssungsmittel werden zu schnell vom Blut absorbiert, wenngleich sie als Zweifachzucker nicht so extrem sind wie Einfachzucker, die schockhaft ins Blut gehen. Besser ist es, Getreide und Gemüse so süß zu kochen, dass Du gut genährt und voll befriedigt bist. Diese Kunst virtuos zu beherrschen ist das Ziel.


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Moderne Makrobiotik – Desserts neu ab 15. Oktober 2017

Buch „Desserts“

Am 15. Oktober 2017 erschien mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“.

Preis: 23,80 € + 3 € Porto.

Bestellung:
modernemakrobiotik@gmx.de

Eine einfache Mail genügt. Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen ist, erhältst Du Dein Exemplar per Post!

 

Moderne Makrobiotik – Vegane Rezepte aus dem Wohnzimmerrestaurant – leider vergriffen – als Ebook erhältlich

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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Ab Oktober 2016 ist mein Ebook "Moderne Makrobiotik" bei neobooks erhältlich - mit identischem Inhalt wie in der Printausgabe, weniger Fotos (aus technischen Gründen) und Ebook-typisch ohne Lay-out, jedoch mit aktualisiertem Adressenteil und zum wesentlich geringerem Preis von € 15,99! Nähere Informationen:
modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

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Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
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Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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