Moderne Makrobiotik

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Am Wochenende waren wir wieder zu Besuch im Japanischen Garten in Bartschendorf. Es wurde das Obon Fest gefeiert mit Shamisen Spielerinnen, die ihre Musik am Koi-Teich erklingen ließen. Übernachtet haben wir wieder bei Frau und Herrn Wangert, die uns am Sonntagmorgen ein kleines Frühstück im Garten servierten und dazu ihre weißen Tauben fliegen ließen…

Wir finden, dass dieser Japanische Garten ein ganz besonderer Ort ist und Bartschendorf ein ganz besonderes Dorf. Von dort ist es übrigens nicht weit auf die Insel in der Kyritz. Ein herrlicher Wochenendausflug…

 

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Kimono

Wind und Tau, Fukumi Shimura, 2000 (Detail)

Ich möchte hier auf eine Ausstellung hinweisen, die so schön, so zauberhaft, so faszinierend ist, dass sie mir lange nicht mehr aus dem Kopf ging. Ihre Schönheit und Besonderheit habe ich als Seelennahrung empfunden.

Kimono

Wind und Tau, Fukumi Shimura, 2000 (Rückenansicht)

Seit dem 19. Juni und noch bis zum 9. September 2015 werden im Bröhan-Museum in Berlin-Charlottenburg zeitgenössische Kimonos der japanischen Textilkünstlerinnen Fukumi und Yoko Shimura ausgestellt. Die 1924 geborene Mutter und ihre 1949 geborene Tochter weben aus Seiden- und anderen Naturfasern Kimonos, die sie auf rein natürlicher Basis färben. Dabei berufen sie sich auf Goethes Farbenlehre und Rudolf Steiners Anthroposophie.

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„Es kam mir vor, als habe sich mir das innerste Geheimnis des Färbens und Webens erschlossen, das man nur versteht, wenn man diese Kunst mit eigenen Händen betreibt. Im Gegensatz zu Newtons Spektralfarben vermittelt der von Goethe erdachte Farbenkreis die universale Bedeutung der Farben und hat meiner Arbeit eine religiöse Komponente hinzugefügt. Schließlich hat mich der Ende des 19. Jahrhunderts wirkende Anthroposoph Rudolf Steiner in ganz besonderer Weise geprägt. Sein Spätwerk „Das Wesen der Farben“ habe ich auch heute stets bei mir. Es ermöglichte mir die Erfahrung, dass die seit dem Altertum überlieferten traditionellen Farben Japans und Steiners spirituelle Sichtweise der Farben in ganz wunderbarer Weise übereinstimmen.“

Yoko Shimura

„Warum ist es beispielsweise nicht möglich, aus Pflanzen die Farbe Grün zum Färben zu gewinnen? Warum kann man mit Farben aus Blütenblättern nicht färben? Warum ist es uns nicht möglich, diese so zentrale Farbe der Pflanzen mit Hilfe von Pflanzenfarben zu gewinnen? Die Antwort auf diese Rätsel konnte mir niemand geben. Vor etwa dreißig Jahren stieß ich dann auf ein Werk, das diese Fragen auf wunderbare Weise beantwortet hat: Goethes „Farbenlehre“. Seine Lehre hat mir auf all die Dinge, die ich wissen wollte, Antworten gegeben und mir eine ganz neue Sichtweise eröffnet.“

Fukumi Shimura

Nicht nur, dass sich in der Textil- und Färbekunst dieser beiden japanischen Frauen Tradition und Moderne, Ost und West begegnen. Die Ausstellung ist ausserdem so konzipiert, dass ihr Exponate des Japonismus im Jugendstil gegenüber gestellt werden.

Eine wunderbare Sommerausstellung, die ich allen Leserinnen und Lesern sehr ans Herz legen möchte. Seelennahrung eben.

Links

Website von Fukumi und Yoko Shimura

Website des Broehan-Museums

Museumsportal Berlin mit Öffnungszeiten etc.

Foto: ModerneMakrobiotik

Makrobioten sind es gewohnt, sehr gute Tees zu trinken: Sencha, Bancha, Hojicha, Genmai Cha – all diese wunderbaren Teearten gibt es jetzt in einem kleinen, von Japanern geführten Green Tea Café namens Mamecha in der Mulackstr. 33 in Berlin-Mitte. Es ist täglich außer dienstags von 12-20 Uhr geöffnet, sonntags von 14-20 Uhr, warme Küche gibt es bis 18 Uhr. Zum Tee (oder Kaffee) werden kleine Sweets wie Mochi oder Green Tea Käsekuchen oder Sesam Cream Cheese Cake serviert. Die wöchentlich wechselnden Bento Boxen sollen sehr gut sein! Matcha Ice Cream haben wir nicht probiert, der frische Ingwertee und die Cream Cheese Kuchen waren am Samstag sehr gut! Außerdem haben wir uns in dem Ambiente sehr wohl gefühlt. Endlich ein japanisches Grüntee Café in Berlin! www.mamecha.com

Foto: Moderne Makrobiotik

Die Redaktion der makrobiotischen Zeitschrift Das Grosse Leben fasst auf ihrer Website die Informationen zu den Messungen und Kontrollen japanischer Lebensmittel wie folgt zusammen:

„Die Firma Naturgarten in Österreich, Importeur japanischer Makrobiotik-Produkte, hat aktuelle Detailanalysen von allen Waren auf ihrer Webseite veröffentlicht. Die Produkte stammen im Wesentlichen von dem japanischen Exporteur Muso. Die Analysen zeigen, dass die Belastung mit jeglicher Radioaktivität bei diesen Produkten geringer ist als unsere täglichen Lebensmittel europäischen bzw. deutschen Ursprungs und auch weit unter den behördlichen Grenzwerten Deutschlands liegen. Die Werte kann man als „unbelastet“ interpretieren, da eine gewisse Hintergrund- bzw. Grundradioaktivität auf der ganzen Welt vorhanden ist (durch kosmische, irdische und menschengemachte Quellen).

http://www.naturgarten.com/contents/de/d523.html

Die Firma Ruschin Makrobiotik, Importeur von Muso-Produkten nach Deutschland, beschreibt die mehrfachen Kontrollen japanischer Produkte. Sie geben ausschließlich völlig verdachtsfreie und unbelastete Ware zum Export durch die Firma Muso frei.

http://www.ruschin-makrobiotik.de/neuigkeiten,html

Die Firma Arche Naturkost-Produkte, Importeur von Mitoku-Produkten aus Japan, berichtet ähnliches.

www.arche-naturprodukte.de

Terrasana (niederländischer Muso-Importeur) ebenso.

www.terrasana.nl

Die Firma Lima Naturkost aus Belgien, Importeur aus Japan mit eigenen Herstellern, hat bei einigen Produkten den Hersteller gewechselt (Miso & Ingwer-Suppe, White Miso-Suppe und Gersten-Miso), da diese aus den hauptbetroffenen Regionen um Fukushima stammten und auch die Produktionsstätten zerstört sind.

Auch die Algen-Ernte Limas stammt aus diesem Umfeld, eine neue Ernte gibt es bei Lima nicht, jedoch noch einen Abverkauf der Ernte von vor dem 11. März 2011. In Zukunft wird Lima Algen aus der Bretagne, Frankreich und Island vertreiben, nicht mehr aus Japan. Lima führt für alle Waren auch Kontrollen in eigenen Labors durch, so dass ein einwandfreier Warenstatus erreicht wird.“

www.limafood.com

Foto: Moderne Makrobiotik

Am 11. März 2011 wurde Japan von einer großen Katastrophe heimgesucht. Menschen starben, werden bis heute vermisst oder verloren ihr Zuhause. Wir empfinden Mitgefühl mit den Menschen in Japan und fühlen uns als Makrobioten der japanischen Kultur sehr nahe. Wie Makrobiotik aber eine kulturübergreifende und alle Kulturen integrierende Lebenskunst ist, so ist auch die japanische Katastrophe eine die ganze Welt betreffende. Sie hat einen Bewusstseinswandel eingeleitet, der sich nicht mehr rückgängig machen lässt.

Foto: Moderne Makrobiotik

Der erste Schnee in Berlin in diesem Winter 2011/ 2012 – wie schön!

Während der Schnee fällt, fällt mir der gefriergetrocknete Koya-Tofu ein. Ein Mönch soll einst einen Block Tofu im Schnee vergessen haben. Als er ihn fand, war er gefroren. Er trocknete ihn und erhielt so den ersten gefriergetrockneten Tofu. Da der Mönch aus der Nähe des Koya-san, eines Bergs, der das Zentrum des japanischen Buddhismus bildete, stammte, heißt heute der gefriergetrocknete Tofu Koya-Tofu. Er ist sehr leicht und kann daher ideal auf Reisen mitgenommen werden. Man weicht ihn ein und kann ihn dann braten oder frittieren. Er wird ausgesprochen knusprig!

Nicht dass ich immer nur ans Essen denke, aber für diesen Blog schon!

Am Samstag, den 29.10.2011 lud das makrobiotische Restaurant Natural’Mente in Berlin-Charlottenburg zu einem Japanischen Abend der ganz besonderen Art ein. Ein 10gängiges japanisches Menue (in der Küche: Hans Arthur Schmid und Monica Jiminez) wurde unter der Leitung der Grande Dame des Butoh-Tanzes Minako Seki serviert.

Foto: Moderne Makrobiotik

Anschließend führte die Tänzerin Alicia Bisier ein eindrucksvolles Butoh-Tanzstück auf.

Foto: Moderne MakrobiotikFoto: Moderne MakrobiotikFoto: Moderne Makrobiotik

Butoh ist ein moderner japanischer Ausdruckstanz, beeinflusst vom deutschen Ausdruckstanz der 20er Jahre und schamanischer Praxis. Minako Seki gehörte 1987 zu den Gründerinnen des ersten deutsch-japanischen Butohtanztheaters. Sie arbeitet als Tänzerin, Choreographin, Regisseurin und unterrichtet Butoh. www.minakoseki.com

Alicia Bisier ist eine spanische Shiatsu-Therapeutin, Makrobiotikberaterin, Yogalehrerin und Butoh-Tänzerin. Sie ist ausserdem neue Mitarbeiterin im Natural’Mente. Mehr Informationen und Terminvereinbarung für Shiatsu, Ingwerkompressen und Moxa  unter Tel. 0157-75643036 Alicia Bisier.

Ein Kurzvideo, in dem Minako Seki das Menue auf bezaubernde Art vorstellt, kann angefordert werden (als .mov-Datei) unter modernemakrobiotik@googlemail.com


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Moderne Makrobiotik – Desserts neu ab 15. Oktober 2017

Buch „Desserts“

Am 15. Oktober 2017 erschien mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“.

Preis: 23,80 € + 3 € Porto.

Bestellung:
modernemakrobiotik@gmx.de

Eine einfache Mail genügt. Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen ist, erhältst Du Dein Exemplar per Post!

 

Moderne Makrobiotik – Vegane Rezepte aus dem Wohnzimmerrestaurant – leider vergriffen – als Ebook erhältlich

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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Ab Oktober 2016 ist mein Ebook "Moderne Makrobiotik" bei neobooks erhältlich - mit identischem Inhalt wie in der Printausgabe, weniger Fotos (aus technischen Gründen) und Ebook-typisch ohne Lay-out, jedoch mit aktualisiertem Adressenteil und zum wesentlich geringerem Preis von € 15,99! Nähere Informationen:
modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

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Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
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Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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