Moderne Makrobiotik

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Lunch_an_einem_Junitag

Lunch an einem Junitag

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Rezept Goma-Dofu

Zutaten (für ca. 8 kleine Portionen)

1/2 Tasse weißes Tahin (Sesammus)

4 EL Kuzu

1/2 Tasse kochendes Wasser

1/2 Tasse kaltes Wasser

1 EL Shoyu oder Tamari

1 EL Mirin

Zubereitung

Tahin mit dem kochenden Wasser vermischen und sogleich danach durch ein feines Sieb passieren. (Anm.: Es bleibt dann ein grober Rest zurück, den man durchaus noch weiterverwenden kann z. B. auf Pfannkuchen, auf Mochi oder in gedünsteten Blättern Gemüse wie Spitzkohl o. ä.) Anschließend Kuzu in kaltem Wasser sehr fein auflösen, es dürfen keine Klumpen mehr sichtbar sein. Nun beide Flüssigkeiten, die mit Tahin und die mit Kuzu, in einen Topf gießen und aufkochen lassen, anschließend 10 Min. auf kleiner Flamme köcheln lassen (ohne Deckel, die Flüssigkeit soll eindicken). In der Zwischenzeit eine kleine Form mit kaltem Wasser ausspülen (z. B. eine Butterbrotdose oder eine kleine viereckige Form, je kleiner die eckige Form ist, desto höher werden die Goma-Dofu-Quadrate, aber man kann auch eine größere Form nehmen und flachere Quadrate entstehen lassen). Nach dem Erkalten portionsweise in Quadrate schneiden und mit Shoyu und Mirin beträufeln.

Es handelt sich hier um eine sehr delikate und außergewöhnliche Vorspeise, die sehr verdauungsfreundlich und calciumreich ist.

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Die Adventszeit ist die Zeit der Süßigkeiten. Für den, der Fabrikzucker meiden will, ist Amazake eine gute Alternative. Auch Amasake geschrieben, besteht es aus Vollreis, Wasser und Koji.

Koji ist ein Pilz (botanischer Name: Aspergillus oryzae), der dem gekochten und gekühlten Vollreis zugesetzt wird, sodass eine Fermentation einsetzt. Die Koji-Enzyme zerlegen die Vollreisstärke in Zucker; ein süßes Konzentrat oder eine süße Creme entsteht. Auch Miso und Shoyu bzw. Tamari Sojasaucen, werden mit Hilfe dieses Pilzes gewonnen, ebenso der Reisschnaps Sake. Amazake heißt süßer Sake, ist aber alkoholfrei. 

Verdünnt man 1 Teil Amazake-Creme mit 2-3 Teilen Wasser und erhitzt es (bis zum Siedepunkt, es muss nicht gekocht werden), erhält man ein wohlschmeckendes süßes Getränk!

Außerdem kann man wunderbare Puddings, Desserts und Saucen damit herstellen, wenn man diese Flüssigkeit mit Agar-Agar, Pfeilwurzelmehl oder Kuzu andickt und raffiniert würzt. Der eigenen Phantasie sind da wieder mal keine Grenzen gesetzt. In meinem Buch „Desserts -makrobiotisch vegan zuckerfrei“ habe ich mein Amazake-Carob-Creme-Rezept veröffentlicht.

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modernemakrobiotik@gmx.de

Amazake ist von verschiedenen Herstellern im Makrobiotikversand erhältlich z. B. ist hier ein sehr gutes Amazake-Konzentrat zu bekommen. 1 Esslöffel Amazake Konzentrat auf 1 Tasse Wasser ist ausreichend für ein süßes Getränk.

Foto: Moderne Makrobiotik

Buchweizen

Buchweizen ist kein Getreide, er ist ein Knöterichgewächs, wird aber wie Getreide zubereitet und gegessen.

Buchweizen ist glutenfrei. Er hat eine besonders wärmende Wirkung und ist daher an kalten Tagen das ideale Nahrungsmittel.

Buchweizen wird im Naturkosthandel als ganzer Buchweizen, als zerkleinerte Buchweizengrütze, als gerösteter Buchweizen = Kasha, als Buchweizenmehl und als Soba = japanische Buchweizennudeln angeboten.

Das Grundrezept für Buchweizenbrei sowie für folgende Variationen:

1. Kasha

2. Gomoku-Stil

3. Crème

4. Buchweizenklöße

5. Buchweizenpfannkuchen

sind  in meinem Buch veröffentlicht:

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zu beziehen über modernemakrobiotik@gmx.de

Buch Moderne Makrobiotik

Foto: Moderne Makrobiotik

Nishime ist ein makrobiotischer Kochstil, der eine wunderbare Harmonie in einem hervorruft. In den meisten meiner Kochkurse koche ich ein Gemüsegericht im Nishime-Stil. Er ist so einfach und so wirkungsvoll, dass ich denke, allein wegen Nishime würde ich mich für die Makrobiotik begeistern.

Das makrobiotische Rezept wurde in meinem Buch veröffentlicht:

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Buch Moderne Makrobiotik

Zu Nishime passt Vollreis oder jedes andere Getreide. Das Rezept „Vollreis kochen“ findest Du hier.

Mein nächster Kochkurs findet am Samstag, den 12. Mai 2012 von 15.00 bis 18.00 Uhr statt. Anmeldung und weitere Informationen: modernemakrobiotik@googlemail.com

Foto: Moderne Makrobiotik

Und hier das Rezept für den makrobiotischen „Schokoladen“kuchen, den ich am 9.9.2011 im Wohnzimmerrestaurant serviert habe:

„Schokoladen“kuchen

Dieses Rezept und noch viele mehr wurden in meinem neuen Buch „Desserts makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht!

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Das Rezept habe ich von Isabella Jullien bekommen, die seit 30 Jahren makrobiotisch kocht. Sie hat mir erlaubt, es hier zu veröffentlichen. Vielen Dank dafür und Euch viel Spaß beim Backen!

Wer will, kann den Kuchen rundum mit einer Mischung aus Mandelmus und Apfelkraut (aus 100 % Äpfeln) bestreichen (mehr Apfelkraut als Mandelmus nehmen) und trocknen lassen. Sehr lecker. Ich habe zum Kuchen noch eine Sauce gemacht:

Schokoladensauce

Auch dieses Rezept wurde in meinem neuen Buch „Desserts makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht!

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Carob ist das geröstete und zu feinem Pulver zermahlene Fruchtfleisch einer glänzenden, schokobraunen, etwa 1-2 Finger breiten und bis zu einem Unterarm langen Hülsenfrucht, deren Haupterntezeit gerade jetzt im September ist. Der Geschmack erinnet an Karamell oder Kakao. Im Unterschied zu Kakao enthält Carob aber kein Koffein oder Theobromin und ist sehr fettarm, ja es regt sogar die Fettverbrennung an und kann die Blutfettwerte senken an. In der Naturküche ersetzt man Kakao mit Carob.

Kuzu ist eine Heilpflanze aus den Bergen Japans. Aus den kräftigen Wurzeln wird  Stärke gewonnen, die in der makrobiotischen Küche zum Andicken von Saucen, Puddings, Pfannkuchen etc. verwendet wird. Aber nicht nur das: Kuzu hat eine erstaunliche Wirkung auf den menschlichen Organismus und wird in der Makrobiotik auch als Heilmittel verwandt – getreu dem hippokratischen Grundsatz, ein Lebensmittel sollte Heilmittel und ein Heilmittel Lebensmittel sein. Kuzu enthält z.B. Stoffe wie die Isoflavonoide Daidzin und Daidzein, die das Verlangen nach Zigaretten einschränken können, ohne Entzugserscheinungen hervorzurufen. Auf Grund seines Gehalts an Puerarin kann es den Blutdruck und Blutzucker sowie zu hohe Cholesterinwerte senken. Puerarin besitzt nämlich die außergewöhnliche Fähigkeit, die mit der Nahrung aufgenommene Glukose dorthin zu transportieren, wo der Blutzucker benötigt wird, z. B. in unseren Muskeln. Dort kann er schnell abgebaut werden. Und somit wird der Blutzuckerspiegel gesenkt und reguliert.

Foto: ModerneMakrobiotik

In der makrobiotischen Küche wird Kuzu zum Andicken von Saucen, Suppen, für Nachspeisen, Tempura- oder Pfannkuchenteig und für Getränke verwandt. Das Rezept für das Ume-Sho-Kuzu-Getränk wurde in meinem Buch veröffentlicht:

Moderne Makrobiotik

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Mein Buch ist leider vergriffen. Seit Oktober 2016 erhältst Du es allerdings als ebook:Moderne Makrobiotik bei neobooks

Buch Moderne Makrobiotik


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Moderne Makrobiotik – Desserts neu ab 15. Oktober 2017

Buch „Desserts“

Am 15. Oktober 2017 erschien mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“.

Preis: 23,80 € + 3 € Porto.

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modernemakrobiotik@gmx.de

Eine einfache Mail genügt. Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen ist, erhältst Du Dein Exemplar per Post!

 

Moderne Makrobiotik – Vegane Rezepte aus dem Wohnzimmerrestaurant – leider vergriffen – als Ebook erhältlich

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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Ab Oktober 2016 ist mein Ebook "Moderne Makrobiotik" bei neobooks erhältlich - mit identischem Inhalt wie in der Printausgabe, weniger Fotos (aus technischen Gründen) und Ebook-typisch ohne Lay-out, jedoch mit aktualisiertem Adressenteil und zum wesentlich geringerem Preis von € 15,99! Nähere Informationen:
modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

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Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
***

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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