Moderne Makrobiotik

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Foto: Moderne Makrobiotik

Es ist Erdbeerzeit! Hier findest Du ein makrobiotisches Rezept für Erdbeergelee und hier für eine makrobiotische Erdbeertorte. Ganz einfach ist es, frische reife Erdbeeren pur zu geniessen. Zur besseren Bekömmlichkeit übergieße ich sie mit ein paar Spritzern Ume-Su. Köstlich und viel leichter verdaulich!

Ume-Su ist der mildsaure, mildsalzige Saft der Umeboshi-Aprikose. Durch milchsaure Vergärung entsteht diese essigartige Flüssigkeit bei der Fermentierung der Umeboshi-Aprikose. Die Milchsäurebakterien sind es, die die Verdauung fördern. Die rote Farbe stammt von den Shisoblättern, mit denen die Umeboshi zusammen mit Meersalz eingelegt werden.

Ume-Su eignet sich auch hervorragend zur Verwendung in Salatsaucen oder in gedünstetem Gemüse. Ein Klassiker der makrobiotischen Küche. Erfrischend und anregend.

Dieses und viele andere Rezepte findest Du in meinem neuen Buch „Desserts makrobiotisch vegan zuckerfrei“!

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Subskriptionspreis 19,80 €

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modernemakrobiotk@gmx.de

Foto: Moderne Makrobiotik

Im Winter sollte es eigentlich schon geschrieben werden. Nun ist es Mai geworden. Geplant ist, dass mein Buch „Moderne Makrobiotik“  rechtzeitig zu Weihnachten gedruckt vorliegt, also im Oktober ausgeliefert wird.

In meinem Buch Moderne Makrobiotik werde ich Rezepte und Menues aus meinem Wohnzimmerrestaurant und aus meinen Kochkursen zur makrobiotischen Küche veröffentlichen. Das Buch soll für Anfänger genau so interessant sein wie für alte Hasen. Es wird in ansprechendem Design mit kunstvollen und authentischen Fotos publiziert. Auch als Geschenk geeignet – für Ernährungs- und Gesundheitsbewusste!

Wer will, kann es bereits jetzt subskribieren und erhält es dann später zu einem Vorzugspreis. Die Subskription ist frei und unverbindlich. Erst zwei Monate vor der Veröffentlichung, wenn dann auch der genaue Preis fest steht, wird noch einmal nachgefragt, ob die Subskription bestehen bleiben soll. Zur Subskriptionsabsicht genügt eine einfache Mail an modernemakrobiotik@gmx.de. Ich würde sehr gern wissen, wie viel Interesse besteht, damit eine Auflagenhöhe geplant werden kann. Herzlichen Dank!

Die Redaktion der makrobiotischen Zeitschrift Das Grosse Leben fasst auf ihrer Website die Informationen zu den Messungen und Kontrollen japanischer Lebensmittel wie folgt zusammen:

„Die Firma Naturgarten in Österreich, Importeur japanischer Makrobiotik-Produkte, hat aktuelle Detailanalysen von allen Waren auf ihrer Webseite veröffentlicht. Die Produkte stammen im Wesentlichen von dem japanischen Exporteur Muso. Die Analysen zeigen, dass die Belastung mit jeglicher Radioaktivität bei diesen Produkten geringer ist als unsere täglichen Lebensmittel europäischen bzw. deutschen Ursprungs und auch weit unter den behördlichen Grenzwerten Deutschlands liegen. Die Werte kann man als „unbelastet“ interpretieren, da eine gewisse Hintergrund- bzw. Grundradioaktivität auf der ganzen Welt vorhanden ist (durch kosmische, irdische und menschengemachte Quellen).

http://www.naturgarten.com/contents/de/d523.html

Die Firma Ruschin Makrobiotik, Importeur von Muso-Produkten nach Deutschland, beschreibt die mehrfachen Kontrollen japanischer Produkte. Sie geben ausschließlich völlig verdachtsfreie und unbelastete Ware zum Export durch die Firma Muso frei.

http://www.ruschin-makrobiotik.de/neuigkeiten,html

Die Firma Arche Naturkost-Produkte, Importeur von Mitoku-Produkten aus Japan, berichtet ähnliches.

www.arche-naturprodukte.de

Terrasana (niederländischer Muso-Importeur) ebenso.

www.terrasana.nl

Die Firma Lima Naturkost aus Belgien, Importeur aus Japan mit eigenen Herstellern, hat bei einigen Produkten den Hersteller gewechselt (Miso & Ingwer-Suppe, White Miso-Suppe und Gersten-Miso), da diese aus den hauptbetroffenen Regionen um Fukushima stammten und auch die Produktionsstätten zerstört sind.

Auch die Algen-Ernte Limas stammt aus diesem Umfeld, eine neue Ernte gibt es bei Lima nicht, jedoch noch einen Abverkauf der Ernte von vor dem 11. März 2011. In Zukunft wird Lima Algen aus der Bretagne, Frankreich und Island vertreiben, nicht mehr aus Japan. Lima führt für alle Waren auch Kontrollen in eigenen Labors durch, so dass ein einwandfreier Warenstatus erreicht wird.“

www.limafood.com

Foto: Moderne Makrobiotik

Der erste Schnee in Berlin in diesem Winter 2011/ 2012 – wie schön!

Während der Schnee fällt, fällt mir der gefriergetrocknete Koya-Tofu ein. Ein Mönch soll einst einen Block Tofu im Schnee vergessen haben. Als er ihn fand, war er gefroren. Er trocknete ihn und erhielt so den ersten gefriergetrockneten Tofu. Da der Mönch aus der Nähe des Koya-san, eines Bergs, der das Zentrum des japanischen Buddhismus bildete, stammte, heißt heute der gefriergetrocknete Tofu Koya-Tofu. Er ist sehr leicht und kann daher ideal auf Reisen mitgenommen werden. Man weicht ihn ein und kann ihn dann braten oder frittieren. Er wird ausgesprochen knusprig!

Nicht dass ich immer nur ans Essen denke, aber für diesen Blog schon!

Foto: Moderne Makrobiotik

In der am 26. August 2011 im Berliner Martin-Gropius-Bau eröffneten Ausstellung „Retrospektive Hokusai“ (noch bis 24. Oktober 2011 zu sehen) gibt es über 440 Werke des großen japanischen Künstlers Katsushika Hokusai (1760-1849) zu sehen, darunter diese bezaubernde Darstellung eines Mannes, der eine riesige Daikonwurzel auf den Schultern trägt. Sie hat mich mindestens so berührt wie die berühmte „Große Welle (Tsunami) vor der Küste von Kanagawa“ aus der Serie „36 Ansichten des Berges Fuji“ im Original zu sehen.

Der von Hokusai in seinem kunstvollen Holzschnitt mit so viel naturwissenschaftlicher Präzision wie auch Humor dargestellte Daikon-Rettich hat mich an all die wundervollen Daikon-Rezepte denken lassen…

In der makrobiotischen Küche ist der Daikon-Rettich eine sehr vertraute Zutat. In der japanischen Kultur hat er einen hohen Stellenwert, man weiß um seine herausragende Wirkung, er wird geradezu verehrt.

Makrobiotisch wird er roh, getrocknet oder gekocht gegessen. Er wird als Einlage in Miso-Suppen verwendet oder roh gerieben zu Tempura mit Sojasauce gereicht. Milchsauer eingelegt heißt er „Takuan“.

Daikon hilft, Ablagerung von tierischem Fett im Körper auszuschwemmen und erleichtert die Verdauung von Fetten und Ölen. Als Sengiri-Daikon (getrockneter Daikon) gibt er Eintöpfen einen schönen süßen Beigeschmack.

Ich mag ihn sehr gern in großen Stücken gedämpft: einfach eine Daikon-Wurzel waschen und in große Scheiben schneiden, ein paar Scheiben auf ein Dämpfsieb legen, in einen Topf mit Wasser, das bis zum Dämpfsieb reicht, setzen und so 15 Minuten dämpfen. Dazu esse ich druckgekochten Reis, gebackenen Kürbis und gebratene Tempeh-Scheiben.

Sehr schön ist auch das „Snow-Nabe-„Getränk, das dabei hilft, überschüssiges Fett im Körper loszuwerden: 1 große Tasse Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, 3 Eßlöffel geriebenen Daikon und 1 Eßlöffel klein geschnittene Tofuwürfel hineingeben. Etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dann heiß trinken und auslöffeln.

Makrobiotisches Magazin

Cover DAS GROSSE LEBEN Nr. 84

Monatelang hat das deutsche Magazin für Makrobiotik DAS GROSSE LEBEN zu den Auswirkungen des Reaktorunfalls auf japanische makrobiotische Produkte recherchiert und teilt nun sein Resumee in der Gratisausgabe Nr. 84 „Japan-Produkte aktuell“ mit. Der Bericht ist auch zu lesen unter www.das-grosse-leben.de und zwar in der linken Seitenspalte unter „Aktuelle Artikel: Fukushima/ Japan und die Folgen“.

Ausserdem soll es bald unter www.makrobiotik-archiv.de zahlreiche Artikel in der Rubrik „Radioaktivität“ geben.

Die Kurznachricht ist:

„Die Versorgungsmöglichkeit mit fast allen Naturkost-Produkten aus Japan ist nach wie vor in einwandfreier Qualität gegeben.“

Die redaktionelle Recherche macht deutlich, wie hoch die Qualität der japanischen makrobiotischen Produkte einzuschätzen ist, wie ambitioniert die Kontrollen sind, zeigt aber auch Alternativen auf. Sie stellt einzelne Erzeuger makrobiotischer Produkte in Japan vor und verortet sie geographisch in Bezug zum Unglücksort Fukushima. Sie berücksichtigt aber auch die zahlreichen Produzenten makrobiotischer Lebensmittel überall auf der Welt, die längst hochwertige Alternativen zu japanischen makrobiotischen Produkten herstellen. Der Ton ist unaufgeregt und sachlich. Eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung. Einziger Nachteil: Sowohl Website als auch Magazin sind in der Aufmachung veraltet, es ist u.U. schwer, sich schnell zurecht zu finden.

Foto: Muso

Die Firma Muso, makrobiotische Firma seit 1959 mit Sitz in Osaka, hat durch den Importeur Terrasana folgende Mitteilung zur Sicherheit der japanischen makrobiotischen Lebensmittel verschickt:

“ Die japanischen Spezialitäten, die Sie jetzt in Ihrem Fachgeschäft sehen, sind vor mehreren Monaten aus Japan per Schiff versendet worden. Daher ist der Verzehr unbedenklich. Zur Zeit sind weitere Lieferungen auf dem Seeweg von Japan zu uns unterwegs. Diese Produkte haben Japan vor der Explosion in den Kernkraftwerken verlassen. Daher können wir garantieren, dass diese Produkte keiner erhöhten radioaktiven Strahlung ausgesetzt waren. Der Weg der Produkte von Japan bis zu Ihrem Fachgeschäft dauert bis zu vier Monate. Somit sind japanische Produkte, die Ihr Fachgeschäft bis zum Juli 2011 von uns erhält, für den Verzehr unbedenklich. Frühestens ab August werden uns Produkte erreichen, die Japan nach dem Erdbeben verlassen haben. Diese Produkte unterliegen selbstverständlich hohen Sicherheitskontrollen und nur absolut unbelastete Produkte werden von uns für den Handel freigegeben.“

Der Importeur Terrasana hat auf seiner Website eine Karte veröffentlicht, die zeigt, in welchen Präfekturen makrobiotische Hersteller angesiedelt sind:

http://www.terrasana.nl/content/nieuws.asp?action=item&id=6534&grp=0

Und folgende Information hat die Firma Arche, Importeur der MITOKU Makrobiotikprodukte aus Japan, veröffentlicht:

„Noch sind die Produkte im Handel von den Ereignissen in Japan nicht betroffen. Alle Waren, die Sie bei Ihren Händlern kaufen, sind lange vor den Ereignissen in Japan verarbeitet worden. In nächster Zeit kann es vorkommen, dass Sie Arche-Produkte nicht in gewohntem Umfang bei Ihrem Händler vorfinden. In Japan nehmen die Organisation der Abläufe, die Untersuchungen und die Bereitstellung viel Zeit in Anspruch. Zusammen mit der großen Nachfrage der letzten Wochen führt dies zu Nachschubproblemen und zu Lieferengpässen. Gegenwärtig prüfen wir direkt vor Ort mögliche Auswirkungen auf unsere Produkte und Produktionsstandorte. Im Umfeld von Fukushima (zwischen 80 und 150 km Entfernung) haben wir zwei Hersteller. Bei der Analyse des für die Produktion verwendeten Quellwassers waren Jod und Caesium nicht nachweisbar. Auch ausserhalb der 150-km-Zone gibt es gegenwärtig keine erhöhten Werte. Für künftig eintreffende Container aus Japan werden wir unabhängig von den geforderten Analysen Untersuchungen aller Produkte in Auftrag geben. Auch hier steht die Produktsicherheit für uns an erster Stelle. Wir bitten Sie, die zeitliche Verzögerung dafür in Kauf zu nehmen. Gerade jetzt sehen wir unsere Verantwortung als Hersteller, Ihnen die Qualität von Arche-Produkten zu garantieren.“

Buch „Desserts“

Ende August 2017 erscheint mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“. Jetzt ein Exemplar zum Subskriptionspreis von 19,80 € sichern! Eine Mail genügt:

modernemakrobiotik@gmx.de

Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen und das Buch von der Druckerei druckfrisch geliefert wurde, erhältst Du Dein Exemplar!

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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Ab Oktober 2016 ist mein Ebook "Moderne Makrobiotik" bei neobooks erhältlich - mit identischem Inhalt wie in der Printausgabe, weniger Fotos (aus technischen Gründen) und Ebook-typisch ohne Lay-out, jedoch mit aktualisiertem Adressenteil und zum wesentlich geringerem Preis von € 15,99! Nähere Informationen:
modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

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Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
***

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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