Moderne Makrobiotik

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Frühlingszwiebeln mit Miso
(Kondiment)

Zutaten

3 Frühlingszwiebeln
1 El Miso
2 EL geröstete Sesamsamen

Zubereitung

Sesam rösten. Frühlingszwiebeln sehr fein in Ringe schneiden.  Sesam im Suribachi zerreiben. Miso zugeben. Frühlingszwiebeln zugeben. So lange zerreiben, bis eine homogene Paste entstanden ist. Zu Getreide servieren.

Hier ist das Rezept zu der Tofu-Remoulade, die ich in meinem makrobiotischen Wohnzimmerrestaurant am Samstag, den 1.10.2016 serviert habe:

Zutaten:

  • 1 Paket Seidentofu
  • 1 geriebene Zwiebel
  • 1 EL Tahin Sesammus
  • Meersalz
  • 1 EL Genmai-Su
  • 1 EL Ume-Su
  • 1 kleines Stück Salatgurke

Zubereitung:

Ale Zutaten – bis auf die Salatgurke – im Suribachi verrühren. Hierbei die Menge Genmai-Su und Ume-Su abschmecken, je nach Geschmack mehr davon hinzufügen, die Remoulade sollte säuerlich schmecken. Salatgurke schälen und vierteln, in kleine, zarte Stücke schneiden und der Remoulade zufügen.

Hält sich 2-3 Tage im Kühlschrank.

Passt zu frittierten Tofu-Croquetten oder Süßkartoffeln, zu Salat und gekochtem Gemüse.

Wir waren vor kurzem in einem alten Bauernhaus an der Elbe gleich hinter dem Deich und haben dort zwei Wochen Ferien gemacht. In der Küche mussten wir viel improvisieren. Dadurch sind einige sehr leckere Rezepte zustande gekommen, z. B. diese Tofuburger mit Salat.

Rezept Tofuburger

Zutaten:

  • Naturreis-Rest (im Eisentopf mit Meersalz gekocht)
  • Curry Tofu, mit einer Gabel zerkrümelt
  • Möhren, geraspelt
  • Senf
  • Shiro Miso
  • feine Haferflocken
  • Mehl z. B. Teffmehl
  • bionatives Kokosfett

Zubereitung:

Alles – bis auf Haferflocken, Mehl und Kokosfett – miteinander vermengen, sodass sich ein festes Brät ergibt. Evtl. mit feinen Haferflocken verdicken, wenn zu wenig gebunden. Eine Zeit lang im Kühlschrank stehen lassen. In Mehl (wir haben Teffmehl genommen) wälzen und in reichlich Kokosfett in einer Eisenpfanne auf mittlerer Stufe braten. Die Burger müssen in Fett schwimmend gebraten werden, sonst kleben sie in der Pfanne fest. Keine Angst vor gutem bionativem Kokosfett.

Dazu haben wir Wakame-Gurken-Chicoree-Möhren-Salat mit Olivenöl und Yuzu Ponzu als Salatsauce gegessen.

Natürlich gibt es unzählige Variationen, je nachdem was man an Getreideresten so da hat und welche Gewürze zur Verfügung stehen. Diese Tofuburger können gut kalt gegessen werden. Prima für unterwegs.

Statt Curry-Tofu könnte man anderes gewürztes Tofu oder auch Tempeh zerkrümeln.

Viel Spass!

FrühstückMontagJuli

Ein Frühstück an einem Montag im Juli:

Misosuppe mit Wakame Alge und Shiitake-Pilz

Calasparra Naturreis mit Hatomugi im Eisentopf gekocht

in Kokosfett sautierte Chicorée

geröstete Sonnenblumenkerne mit Shoyu und Reismalz

Dulse Algen

Einfach und gut!

Viel Spass!

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Für alte Hasen kein Problem, Anfänger fragen sich das allerdings manchmal: Wie organisiere ich am besten ein komplexes makrobiotisches Alltagsmenü?

Ein beispielhaftes makrobiotisches Vorfrühlings-Menü habe ich im letzten Beitrag vorgestellt:

Hier erkläre ich die wichtigsten Schritte:

Zunächst stelle sicher, dass Du diese Küchengeräte hast oder überlege Dir, wie Du sie ersetzen kannst mit dem, was sich in Deiner Küche befindet:

Gaskocher, Backofen (Backblech mit Backpapier), Dampfdrucktopf, gusseiserner Topf, Dämpfsieb, gusseiserne Pfanne, Gemüsereibe, Suribachi, Schneidemesser

Als nächstes machst Du Dir klar, welche Vorbereitungen Du treffen musst. Für dieses Menü ist die am längsten vorher zu planende Einheit, den Reis einzuweichen, den Du kochen willst.

Vorbereiten: 8 Stunden vorher Reis waschen und einweichen

Auch das makrobiotische 5-Aromen-Gewürz ist am besten einen Tag vorher zuzubereiten.

Lies Dir alle makrobiotischen Rezepte unter den Links oben aufmerksam durch, stelle die Zutaten bereit und decke den Tisch. Falls Du einige Zutaten nicht da hast, überlege, wie Du sie durch vorhandene ersetzen kannst.

Nun geht es ans Zubereiten.

Wenn der Reis auf dem Feuer im Dampfdrucktopf vor sich hinköchelt, bereitest Du das Gemüse und den Tofu vor.

Tofu 15 Min. im Wasser kochen, anschl. beschweren

Gemüse für Ofengemüse und zum Dünsten waschen und schneiden

Nun stellst Du Teller bereit für die Noriflocken und die Pfeilwurzelstärke, in die Du die Tofudreiecke wälzen möchtest.

Während der Reis kocht, lässt Du das Ofengemüse im Backofen und das Gemüse im Dämpfsieb langsam garen, reibst Du das Gemüse für den Salat auf einer Gemüsereibe und bereitest es zu.

In der Zwischenzeit dürfte der Tofu entwässert und abgekühlt sein, sodass Du ihn in Dreiecke schneiden und in den bereit gestellten Tellern wälzen kannst. Er wird gebraten, wenn der Reis fertig ist, das gedünstete Gemüse und das Ofengemüse gar sind.

Kurz bevor Du das Essen servierst, gibst Du etwas Shoyu in ein Schälchen, verdünnst es evtl. mit Wasser und reibst Ingwer, dessen Saft Du hinzu gibst.

Das war’s!

Herzlichen Glückwunsch! Du hast soeben ein makrobiotisches Vorfrühlingsmenü gekocht.

Viel Freude beim Servieren und guten Appetit!

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Ofengemüse marinieren

Gemüse im Dämpfsieb

So richtig knusprigen Tofu erhält man, wenn man Seidentofu in Pfeilwurzelstärke wälzt und frittiert. Das ist sogenannte Age. Wenn man Age dann mit einer Dashi übergießt, hat man Agedashi Tofu, ein in Japan sehr beliebter Appetizer. Allerdings muss man sehr erfahren im Frittieren sein, um Agedashi Tofu zu machen, denn Seidentofu enthält viel Feuchtigkeit, und wenn Wasser ins Öl spritzt, gibt es ziemlich schnell ein Malheur. Ich habe letztens wieder Tofudreiecke gebraten, allerdings aus festerem Tofu. Sie geraten sehr knusprig, wenn man es richtig macht.

Zutaten:

1 Block festen Tofu

2 El Pfeilwurzelstärke

2 El Noriflocken

2 El schwarzen Sesam

2 El Back- und Bratöl oder bionatives Kokosfett

Vorbereitung:

Einen Block Tofu (nicht den feinen Seidentofu, sondern einen in fester Konsistenz wählen) zur besseren Verdaulichkeit zunächst 15 Minuten in Salzwasser kochen. Anschließend zwischen zwei Holzbrettchen legen und mit einem Stein oder einer schweren Flasche beschweren. Du kannst den Block Tofu auch zwischen Küchenpapier legen oder in ein sauberes Küchentuch wickeln und dann beschweren. So läuft das überschüssige Wasser ab. Dann den Block in vier Scheiben schneiden, diese jeweils halbieren und dann diagonal durchschneiden. So erhältst Du kleine Dreiecke.

Zubereitung:

Tofudreiecke in Pfeilwurzelmehl wälzen.

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Anschließend die Hälfte der Anzahl Dreiecke in Noriflocken wälzen.

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Die andere Hälfte in Sesam wälzen.

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Zum Braten bereit stellen.

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In einer Eisenpfanne Öl oder Kokosfett erhitzen und die Dreiecke von beiden Seiten anbraten.

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Sie schmecken gut, wenn man sie in einer Sauce aus Shoyu,

evtl. mit Wasser verdünnt, und geriebenem frischen Ingwer tunkt.

Guten Appetit!

Im Vorfrühling sollten wir uns nicht verführen lassen, den Winter zu früh zu verabschieden. Es kann noch ganz schön kalt werden, im Schatten und am Abend. Nachtfröste sind angesagt. Auch wenn wir schon damit beginnen können, die Fette und Salze des Winters auszuscheiden, brauchen wir doch noch viel Wärme. Da ist es schön, dass es Ofengemüse gibt!

Zutaten:

Wurzel- und Knollengemüse wie Süßkartoffeln, Pastinake und Möhre.

Zubereitung:

Mit der Gemüsebürste reinigen und in Stifte schneiden.In einer Schüssel mit etwas Back- und Brat-Öl und Shoyu vermischen und in dieser Marinade eine Weile stehen lassen. Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180 bis 200 Grad backen, bis es innen weich und außen knusprig ist.

Guten Appetit!

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marinieren

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Backblech


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und eine persönliche Einleitung der Autorin.
***

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

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Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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