Moderne Makrobiotik

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Mochi (Süßreisküchlein)

Mochi (Süßreisküchlein)

Frische selbst gemachte Mochi sind inzwischen auch in Japan etwas ganz besonderes. Dabei sind sie gar nicht so schwer herzustellen. In Japan werden sie traditionell zu Neujahr gegessen. Aus den kleinen, gestampften Reiskuchen werden sogar kleine Symbole gebaut und auf den Hausaltar gestellt. So wie wir sie im Kochkurs „Festtagsküche“ am 22. November 2013 gemacht haben, sind sie jedenfalls sehr delikat gewesen, und wir haben uns alle möglichen Kombinationen überlegt, in denen wir sie essen könnten.

Rezept Mochi

Zutaten:

2 Tassen Süßreis

3 Tassen Wasser

1 Tl Meersalz

Zubereitung:

Süßreis über Nacht einweichen. Das Einweichwasser weggießen und den Reis waschen. Süßreis mit den 3 Tassen Wasser im Dampfdrucktopf aufs Feuer setzen, den Deckel nur lose auflegen. Wenn das Wassser kocht, salzen, die Flamme klein herunter drehen und den Deckel schließen. 45 bis 50 Min. unter Druck kochen lassen, dann die Flamme ganz ausstellen und den Reis so lange ziehen lassen, bis der Druck herunter gekommen ist.

Reis in einen großen Suribachi (jap. Mörser) geben und mit einem Surikogi (jap. Stößel) zerstampfen. Das Zerstampfen kann so lange wie nur irgend möglich vor sich gehen. Wenn die Reiskörner alle zerstoßen sind und der Reis zu einem – sich relativ leicht vom Suribachi-Boden lösenden – Riesenklops geworden ist, können mit feuchten Händen kleine Bällchen abgetrennt werden, zwischen den Handflächen platt gedrückt und in einer Pfanne gebraten werden. Die Größe der Bällchen bestimmst Du selbst.

Du kannst die flachen Küchlein nun in bio-nativem Kokosfett braten. Sie lassen sich aber auch 1-2 Tage aufbewahren, um sie dann später zu braten. Richtig gebraten sind sie, wenn sie außen knusprig und innen weich sind. Sehr lecker!

Mochi (Süßreisküchlein)

Mochi (Süßreisküchlein)

Dieses Menue haben wir im Kochkurs „Festtagsküche“ am 22. November 2013 gekocht:

Shoyu-Bouillon mit Rettichsternen*

*

Chicorée-Salat mit Salatdressing* aus Mirin, Ume-Su, Leinöl, Olivenöl und Shoyu

*

Mochi

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Tofudreiecke* mit Orangen-Ahorn-Sauce*

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Klettenwurzel-Kinpira*

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Granatapfel-Gelee mit Kokos-Reissirup-Sauce*

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Marzipankartoffeln*

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Löwenzahnkaffee*

Dieses Festtagsmenue enthält Rezepte*, die in meinem Buch „Moderne Makrobiotik“ veröffentlicht wurden.

Zu beziehen über modernemakrobiotik@gmx.de

Buch Moderne Makrobiotik

Das Rezept für Mochi findest Du hier.

Foto: Moderne Makrobiotik

Der Schlachtensee im Südwesten Berlins ist zugefroren. Schlittschuhläufer, Eishockeyspieler und Spaziergänger tummeln sich bei Temperaturen von minus 8 Grad auf dem Eis. Nachts zeigen die Thermometer zweistellige Minusgrade.

Welche Nahrung wärmt uns im Winter aus der Sicht der Makrobiotik?

Hier ist der Versuch einer Antwort:

Tropische Früchte z. B. kühlen uns aus. Buchweizen dagegen wärmt. Auch Buchweizennudeln sind jetzt eine gute, wärmende Speise (Soba und Yomogi Soba). In der kalten Jahreszeit (YIN) brauchen wir mehr YANG-Zubereitungen – also weniger Wasser verwenden beim Kochen, länger kochen.

Im Winter essen wir mehr Wurzelgemüse, Wurzeln sind mehr yang als Blattgemüse. Klettenwurzeln sind wunderbar, man erhält sie nur im Winter! Blattgemüse wie Kohl (Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Spitzkohl) schmoren wir länger im eigenen Saft (oder mit wenig Wasser länger dünsten).

Die Misosuppe machen wir etwas dicker, wir können gekochtes Getreide hinein geben wie Hirse, Reis oder eben Buchweizen.

Pickles sind gut. Wir können Salz- oder Umepickles selber herstellen.

Im Winter brauchen wir auch mehr Öl. Es ist gut, manchmal Frittiertes zu essen (Tempura).

Wenn ich sehr ausgehungert bin oder mich schwach fühle, sind Mochis sehr gut. ich mache mir dann Mochi-Waffeln und bestreiche sie mit Natto-Miso. Köstlich! Einfach 2 Mochis quer durchschneiden und die vier Teile in ein Waffeleisen legen. Sie gehen dann auf und werden knusprig. Wer kein Waffeleisen hat, kann sie auch im Backofen aufbacken oder in der Pfanne braten. Sie geben sehr viel Kraft und Wärme.

Es gibt unendliche Möglichkeiten, Getreide, Gemüse und pflanzliches Eiweiß zu kombinieren.

In meinem Wohnzimmerrestaurant serviere ich makrobiotische Gourmet-Essen, aber auch die makrobiotische Alltagskost ist sehr schmackhaft. Sie zu kochen lehre ich in meinen Kochkursen.

Foto: Moderne Makrobiotik

Äpfel und Birnen mit Mochi-Mandelmus

Und hier sind Paulinas Menuefolgen während der Makrobiotischen Urlaubswoche in Prerow im Oktober 2011 – zur Erinnerung und Inspiration – für alle, die dabei waren und alle, die das nächste Mal dabei sein wollen:

Prerow-Oktober 2011-Menuefolgen

Die nächste makrobiotische Urlaubswoche findet vom 22. bis 28. April 2012 statt.

Nähere Informationen: Viva Makro

Paulina Keim-Schaub Tel. 0421/ 790 84 73


Foto: Naturalmente

Das einzige makrobiotische Restaurant in Berlin, Natural’Mente, lädt ein zu einem Japan-Abend am

Samstag, den 29. Oktober 2011, ab 19.00 Uhr.

Serviert werden japanisch-makrobiotische Speisen wie Soba, Tempura, Mochi, Sake u.v.m.

Anschließend ab ca. 20.30 Uhr präsentiert die neue Mitarbeiterin Alicia Bisier eine Butoh-Performance.

Die Küchencrew wird angeführt von Minako Seki und unterstützt von Monica Jiminez und Hans-Arthur Schmid.

Preis € 15 bis 20, exkl. Getränke.

Anmeldung unter 030 34 14 166 oder natural.mente@t-online.de

Adresse: Natural’Mente, Schustehrusstr. 26 in 10585 Berlin-Charlottenburg

Foto: Naturalmente

Foto: Moderne Makrobiotik

Hiermit möchte ich herzlich einladen zu meinem letzten makrobiotischen Kochkurs IN DIESEM JAHR!

Am Samstag, den 10. Dezember 2011 wollen wir uns in meinem 13. Kochkurs der makrobiotischen Festtagsküche widmen.

Der Kurs findet von 15.00 bis 18.00 Uhr statt. Es gibt noch freie Plätze.

Es ist möglich, um 18.00 Uhr zum Essen zu kommen, ohne am Kochkurs teilzunehmen.

Und das wollen wir kochen:

* Gomuku-Reis oder Mochi selbstgemacht*

* gefüllte rote Bete*

* Grünkohl mit Klettenwurzel*

* Seitanrouladen*

* Himbeertörtchen oder Ingwerkekse*

&

einige Überraschungen…

Anmeldung und weitere Informationen: modernemakrobiotik@googlemail.com

PS Der Kochkurs „Makrobiotisch kochen für Kinder und Erwachsene“ musste leider ausfallen, wird aber bald nachgeholt! Neue Interessenten melden sich bitte unter modernemakrobiotik@googlemail.com

Foto: Moderne Makrobiotik

Ein tolles Rezept für die schnelle makrobiotische Küche.

Das Rezept wurde in meinem neuen Buch „Desserts makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht!

 

Moderne_Makrobiotik_Titel_klein_Desserts_Ika_Schier

Subskriptionspreis 19,80 €

Jetzt bestellen:

modernemakrobiotik@gmx.de

 


Buch „Desserts“

Ende August 2017 erscheint mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“. Jetzt ein Exemplar zum Subskriptionspreis von 19,80 € sichern! Eine Mail genügt:

modernemakrobiotik@gmx.de

Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen und das Buch von der Druckerei druckfrisch geliefert wurde, erhältst Du Dein Exemplar!

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
*
Ab Oktober 2016 ist mein Ebook "Moderne Makrobiotik" bei neobooks erhältlich - mit identischem Inhalt wie in der Printausgabe, weniger Fotos (aus technischen Gründen) und Ebook-typisch ohne Lay-out, jedoch mit aktualisiertem Adressenteil und zum wesentlich geringerem Preis von € 15,99! Nähere Informationen:
modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

***
Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
***

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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