Moderne Makrobiotik

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Wohnzimmerrestaurant

Mein Wohnzimmerrestaurant am Samstag, den 18. April 2015 ab 18 Uhr ist ausgebucht!

Ich nehme aber noch Anmeldungen für die Warteliste an: sollte jemand zurücktreten, gehört der Platz dem Nächsten auf der Liste!

Ansonsten wird das Sommerwohnzimmerrestaurant wahrscheinlich wieder mit einem Dinner im Garten eröffnet. Möchtest Du dazu eine Einladung erhalten, bevor der Termin im Blog veröffentlicht wird? Dann schreibe an

modernemakrobiotik@gmx.de

Foto: Moderne Makrobiotik

Ein wunderbar einfaches veganes Rezept für Sommertage ist dieses hier:

250 g reife Erdbeeren, gewaschen, geschnitten

125 g Tempeh, 5 Minuten in Wasser gekocht, in Stücke geschnitten

250 ml Reismilch

1 El Kokoscreme

Alles in einen Mixer schichten und pürieren.Für Leckermäuler darf es auch mehr Kokoscreme sein.

Die Kombination aus Kohlehydraten, Fett und (pflanzlichem) Eiweiß macht diesen Smoothie zu einer kompletten Mahlzeit und ersetzt auch schon mal den Lunch an einem heißen Tag. Die Idee, Erdbeeren mit Tempeh zu kombinieren, stammt von Madonnas ehemaliger makrobiotischer Köchin, die das Rezept in ihrem Kochbuch veröffentlicht hat, ich habe es u.a. mit Kokoscreme abgewandelt.

Guten Appetit!

Foto: Moderne Makrobiotik

Makrobiotik ist nicht nur eine energiespendende Ernährung, sie ist außerdem ein Gedankengebäude, das sich mit der Ordnung in der Natur und im Menschen befasst. Hier sind einige Gedankensplitter, die ich aus dem Sommerseminar 2011 zum Thema „Seelische Gesundheit“ mit Klaus Schubring in Mecklenburg mitgebracht habe, und die mich noch eine ganze Weile beschäftigt haben:

1. Es gibt 5 Bilder für energetische Gefühlszustände: Freude, Trauer, Ekel, Furcht und Wut. Sie entlasten und schützen die 5 energetischen Organsysteme Herz/ Dünndarm (Freude), Milz/ Pankreas, Magen (Trauer), Dickdarm/ Lunge (Ekel), Nieren (Furcht) und Leber/ Galle (Wut) vor Überfüllung.

2. Glück und Wut sind nach außen gerichtete, extrovertierte Gefühlsbilder oder -muster, Trauer und Furcht sind nach innen gerichtet, introvertiert. Ekel ist eine Umschreibung für den Zustand der Stagnation, „nichts geht mehr“, deshalb ist hier das größtmögliche Veränderungspotential enthalten.

3. Einer körperlichen Krankheit geht eine Beeinträchtigung auf der seelischen Ebene voraus, einer seelischen Krankheit die Beeinträchtigung auf der körperlichen Ebene. Seelische Gefühlsmuster sind Entlastungen für den Körper, so wie körperliche Entlastungsmuster eine seelische Schutzfunktion sind.

4. Beispiel: 23 Millionen Deutsche sind Diabetiker oder kurz davor, Diabetes zu entwickeln. Diabetes in seiner Vorform macht sich als emotionale Störung bemerkbar. Der Tenor ist: „Ich kann mir nicht viel zumuten. Ich bin nicht belastbar.“ Für Diabetiker ist es schwer sich anzustrengen. Veränderung ist nicht möglich. Warum sind es so viele? Zucker, die süße Maßlosigkeit, fördert diese seelische Haltung. Ernährungsumstellungen sind anstrengend.

5. Die seelische Beeinträchtigung tritt vor der körperlichen auf. Unsichtbares ist leichter zu ändern als Sichtbares (manifestiert als organische Krankheit). Nebengedanke: Die klassische Homöopathie verordnet  in der konstitutionellen Behandlung nach der Gesamtheit der Symptome, die Gemütssymptome  geben jedoch mehr Ausschlag für die Simile-Mittel-Findung. Dasselbe Prinzip: Gemütssymptome treten vor den körperlich manifesten auf. Anders ist es in der Naturheilkunde: hier wird – ähnlich der allopathischen Medizin – versucht, das Organ mit stofflichen Substanzen zu behandeln, seien sie nun natürlich oder chemisch-industriell hergestellt. Dieser Versuch berücksichtigt nicht die energetischen Verhältnisse im Körper und den Zusammenhang mit dem Seelisch-Geistigen.

6. Wenn wir essen und verdauen, prüft unser Organismus nicht den Fettgehalt, den materiellen Anteil, sondern die Wirkung insgesamt, die Wirkung auf Körper, Seele und Geist. Essen wir Nahrung wie z.B. Fast Food, blenden wir die Verwertbarkeit aus. Deshalb ist sie so beliebt. Sie strengt nicht an. Sie geht leicht ‘rein.

7. Körperliche Sicherheit wird durch Nicht-Materielles gefördert. Wir werden u.a. von sozialer Sicherheit genährt.

8. Ist etwas in seiner Struktur einfach und auf  Viele verteilt, hat es eine stärkere Wirkung. Ist etwas weniger eindeutig, weniger klar fest gelegt, ist es in seiner Wirkung schwächer.

9. Der Energieaufwand, etwas Formloses in eine Form zu bringen, ist höher als der, das Geformte in Bewegung zu bringen.

10. Alles Lebendige entsteht nur in der Bewegung.

11. Ungleichgewicht stimuliert das Lebendige, bis es umkippt und das fördert, was die Lebensfähigkeit total einschränkt oder zerstört.

12. Menschliche Gesundheit bedeutet, die Kraft für Veränderung zu haben, etwas Widriges auszuhalten. Sie bedeutet nicht: bewahren und schützen. Menschen, die sehr aufmerksam und korrekt mit dem Essen sind, haben keine Garantie dafür, dass sie gesund bleiben. Das Gesunde ist, das Lebendige zu fördern. Wir sorgen mit der makrobiotischen Ernährung für Kräfte, die wir ohne diese Grundlage nicht hätten.

13. Nicht ein starkes Herz macht einen Menschen fröhlich, sondern Freude verbreiten macht ein starkes Herz.

Macrobiotic Association of Great Britain

Seid Ihr vielleicht gerade in London und wollt mit makrobiotischen Freunden essen gehen?

Am 14. Juli 2011 um 6:30 p.m. trifft sich eine Gruppe makrobiotischer Freunde in einem veganen japanischen Restaurant in der Nähe von Kings Cross in London, meldet die Macrobiotic Association of Great Britain. Wer sich anschließen möchte, wird gebeten, eine E-Mail an Simon Brown für nähere Informationen zu schreiben: simon@chienergy.co.uk

Viel Wissenswertes zum Thema Makrobiotik in Großbritannien gibt es außerdem auf der Website der Macrobiotic Association of Great Britain zu lesen: www.macrobiotics.org.uk


Foto: Moderne Makrobiotik

Statt des Picknicks am Freitagabend, den 1. Juli 2011 (das buchstäblich ins Wasser fiel) fand ein Wohnzimmerrestaurant-Termin in einem sehr schönen Haus in Staaken statt, in das wir auswichen: 7 Erwachsene und 4 Kinder.

Serviert wurden Nori-Rollen in allen Variationen: mit Tempeh, mit Fisch, mit Gurke, mit Takuan u. v. m. Dazu ein Mu-Tee und selbst gemachte Pickles. Zum Nachtisch: Johannisbeergelee mit Hafersahne!

Es war ein sehr schöner Abend trotz melancholischer Regenstimmung…

Vorschau

Am 13. August 2011 findet mein Sushi-Sommerkurs statt.

Informationen und Anmeldung: modernemakrobiotik@googlemail.com

Foto: Moderne Makrobiotik

Bevor ich in die Sommerpause starte, möchte ich Euch noch ein sehr einfaches und köstliches makrobiotisches Rezept für ein Erdbeerdessert da lassen:

Eine Anleitung, wie man Gelees herstellt, und noch viele andere Rezepte mehr wurden in meinem neuen Buch „Desserts makrobiotisch vegan zuckerfrei“ veröffentlicht!

Moderne_Makrobiotik_Titel_klein_Desserts_Ika_Schier

Subskriptionspreis 19,80 €

Jetzt bestellen:

modernemakrobiotik@gmx.de

Ich wünsche allen Besuchern und Abonnenten wunderbare Pfingsttage und noch einen schönen Juni!

Foto: Moderne Makrobiotik

VORSCHAU

Freitag, den 1. Juli 2011 um 19 Uhr: Picknick auf dem Pleasureground am Schloß Glienicke

Samstag, den 13. August 2011 von 15.00 bis 18.00 Uhr: Sushi-Kurs

Das nächste Wohnzimmerrestaurant wird am Freitag, den 9. September 2011 um 19.00 Uhr seine Türen öffnen.

Anmeldung und Informationen: modernemakrobiotik@googlemail.com

Bitte meldet Euch frühzeitig an.

Foto: Moderne Makrobiotik

Das erste Bad im Schlachtensee beweist: es wird Sommer!

Nach der Lehre von den fünf Elementen ist dem Sommer das Element Feuer und die Farbe Orange zugeordnet, dem Spätsommer, der eine eigene Jahreszeit ist, das Element Erde und die Farbe Gelb. Lang und ausgedehnt ist die dem Sommer zugeschriebene Form, rund die des Spätsommers.

Der Geschmack des Sommers ist bitter und des Spätsommers süß.

Das Sommergetreide ist Mais, die Spätsommergetreide sind Hirse und Süßreis.

Schwarze Sojabohnen und Tofu stehen für die Hülsenfrüchte des Sommers, Kichererbsen, Nierenbohnen und Borlottibohnen für die des Spätsommers.

Sommeralgen sind Dulse, Nori und Agar-Agar, Spätsommeralgen Arame.

Das Gemüse: Im Sommer ernten und essen wir Mangold, Spinat, Endivien, Chicorée, Zucchini und Gurke. Im Spätsommer reifen Pastinake, Kürbis, Zwiebeln, Kohl, Kohlrabi, Steckrübe, Kastanien und Möhren.

Die Schneidetechnik des Sommers sind Würfel und halbdiagonale Schnitte, des Spätsommers ganze Gemüse und der Streichhölzer-Schnitt.

Die Kochtechniken, die dem Element des Sommers zugeordnet werden, sind das Marinieren, Sautieren und die Rohkost, dem Spätsommer zugeordnet werden das Pressen und das Dämpfen von Gemüse.

Natürlich gilt auch hier wie schon bei den Aufzählungen für die Frühlings- und Winterzeit: diese Angaben sind nur als Richtkräfte aufzufassen. Einseitigkeit würde alles verderben. Verschiedene Noten formen die Melodie, ein Leitthema färbt die Stimmung.


Buch „Desserts“

Ende August 2017 erscheint mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“. Jetzt ein Exemplar zum Subskriptionspreis von 19,80 € sichern! Eine Mail genügt:

modernemakrobiotik@gmx.de

Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen und das Buch von der Druckerei druckfrisch geliefert wurde, erhältst Du Dein Exemplar!

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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Ab Oktober 2016 ist mein Ebook "Moderne Makrobiotik" bei neobooks erhältlich - mit identischem Inhalt wie in der Printausgabe, weniger Fotos (aus technischen Gründen) und Ebook-typisch ohne Lay-out, jedoch mit aktualisiertem Adressenteil und zum wesentlich geringerem Preis von € 15,99! Nähere Informationen:
modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

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Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
***

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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