Moderne Makrobiotik

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Dienstagsfrühstück

Ein makrobiotisches Dienstagsfrühstück:

  • Misosuppe mit Wakame, Shiitake-Pilzen und Radieschenblättern (nicht im Bild)
  • Reis mit Süßreis, aufgedämpft
  • in Shoyu geschmorte Rettichscheiben
  • gedämpfter Spitzkohl
  • Möhren-Walnuss-Creme
  • Mixed Pickles
  • Salat mit Radieschen, Ume-Su, Mirin, Olivenöl und gerösteten Sonnenblumenkernen (nicht im Bild)

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

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Ein makrobiotisches Montagsfrühstück im Mai!

  • Misosuppe mit Wakame und Shiitake-Pilzen (nicht im Bild)
  • aufgedämpfter Rundkornreis mit Süßreis
  • gedämpfte Möhrenscheiben mit Mayo-Rice-Creme und ein wenig Olivenöl
  • in Dinkelgries panierte Tofudreiecke, in Shoyu und Mirin mariniert
  • Mixed Pickles
  • geröstete Sonnenblumenkerne
  • geröstete Dulse
  • grüner Salat mit Ume-Su, geröstetem Sesamöl und ein wenig Korinthen-Essig (nicht im Bild)

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

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Ein makrobiotisches Sonntagsfrühstück im Mai!

  • Misosuppe mit Wakame, Shiitake-Pilzen und Radieschenblättern (nicht im Bild)
  • Rundkornreis mit Süßreis, Umeboshi und Kombu im Drucktopf gekocht
  • gedämpftes Radieschen
  • gedämpfte Rettichschreiben (Daikon) mit Natto Miso
  • blanchierter Lauch mit Ume-Tahin-Sauce
  • grüne Röllchen aus Chinakohl und Shisoblättern mit Ume-Tahin-Sauce
  • Gurkensalat mit Wakame, Shisoblättern, Gomasio, Ume-Su, geröstetem Sesamöl und ein wenig Ahornsirup
  • Mixed Pickles
  • gebratene Tempeh-Scheiben, in Shoyu mariniert
  • geröstete Dulse

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

Foto: Moderne Makrobiotik

Wie koche ich eine dieser köstlichen makrobiotischen Misosuppen?

Das Prinzip ist einfach: Alge, Gemüse und Wasser (oder Dashi) werden gekocht, am Ende wird Miso zugegeben. Am Anfang braucht es etwas Aufmerksamkeit, eine gute Misosuppe zu kochen. Später ergeben sich je nach Jahreszeit, Stimmung und Absicht unzählige Variationsmöglichkeiten. Hier ist das Rezept:

 

Misosuppe

Zutaten: pro Person 1 Schale Wasser oder Dashi oder halb und halb; 1 kleines Stück Wakame-Alge; Gemüse z.B. Möhren, Rettich, Lauch; evtl. 1-2 Shiitake-Pilze, getrocknet oder frisch; evtl. Frühlingszwiebel; 1-2 El Miso; evtl. Nori-Blatt.

Vorbereitung:

einweichen

Wakame-Alge, getrocknete Shiitake-Pilze (jedes für sich). Wakame-Einweichwasser und Shiitake-Einweichwasser können in die Misosuppe gegeben oder für andere Zubereitungen aufgehoben werden.

schneiden

Wakame-Alge von Rippen befreien und klein schneiden, Shiitake-Pilz in Scheiben schneiden, harten Strunk entfernen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Gemüse mit der Gemüsebürste reinigen und in Streichhölzerstifte schneiden. Noriblatt in Streifen schneiden.

Zubereitung:

Wasser (oder Dashi) in einen Topf geben.  Wakame Alge (siehe oben) ins Wasser geben. Wasser und Alge aufkochen. Gemüse und Shiitake zugeben. Auf kleiner Flamme 10-20 Minuten köcheln lassen. 1-2 El Miso mit etwas heißer Gemüsebrühe aus dem Topf in einer Tasse oder kleinen Schale anrühren. In die Gemüsebrühe geben. Miso 1-2 Minuten ziehen lassen (nicht mehr aufkochen). Frühlingszwiebel in die Suppe geben. Flamme ausschalten. Noriblatt in feine Streifen schneiden und vor dem Einfüllen der Suppe in die Suppenschale legen. Servieren.

Guten Appetit!

Eine Erklärung der makrobiotischen Firmen Muso und Mitoku bzw. der Importeure Terrasana und Arche zur Qualität makrobiotischer Produkte findest Du hier.

Einen Hinweis auf die Recherchen zur Qualität japanischer makrobiotischer Produkte (u.a. Algen) findest Du hier.

Als Makrobioten haben wir Japan und seiner Kultur sehr viel zu verdanken. Wie sehr einzelne Hersteller makrobiotischer Produkte in Japan von der Katastrophe in Japan konkret betroffen sind, wissen wir derzeit (ich schreibe dies am 14. März 2011) nicht. Doch leiden wir angesichts des Desasters mit allen Japanerinnen und Japanern mit.

Japaner haben uns das Geschenk der Meeresgemüse gemacht. Wir sind es gewohnt in der Makrobiotik, die verschiedenen Sorten Meeresalgen in unseren Speiseplan einzubauen: Wakame-Algen in der Misosuppe, Kombu-Algen, wenn wir Hülsenfrüchte kochen, Nori-Algen beim Sushi-Essen, Arame und Hijiki als Gemüse.

Algen haben die Eigenschaften, Schwermetalle wie Arsen, Blei, Cadmium, Kupfer, Quecksilber und auch Uran zu binden. Organische Gifte wie z.B. Insektizide, aber auch Formaldehyd sollen ebenfalls gebunden und ausgeschieden werden. Von Algen heisst es ausserdem, dass sie durch die sogenannte Alginsäure radioaktive Substanzen binden, die so aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Interessante Rezepte zum Thema Meeresalgen sind erschienen in: Das makrobiotische Algen-Kochbuch von Peter und Montse Bradford.

Zum Thema Algen siehe auch: www.biothemen.de


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