Moderne Makrobiotik

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Dinkelgries

Zutaten

1 l Bonsoy Sojamilch

125 g Dinkelgries

1/2 Tasse Reismalz mit Gerstenmalz

1 Prise Meersalz

Zubereitung

Bonsoy aufkochen. Dinkelgries einstreuen. Unter Rühren aufkochen lassen. Reismalz zufügen. Salzen. Auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren 10 Min. köcheln lassen.

Rhabarberkompott

Zutaten

7 Stangen Rhabarber

1/2 Tasse Reismalz mit Gerstenmalz

Zubereitung

Rhabarber schälen, in Stücke schneiden und in einem Topf auf die Flamme stellen. Wenig Wasser zugeben. Aufkochen lassen. Reismalz zugeben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Ein Glas (oder eine Schale) mit kaltem Wasser ausspülen. Dinkelgries nach dem Abkühlen in ein Glas füllen. Rhabarberkompott obenauf geben. Mit Mikawa Mirin und einigen Spritzern Yuzu übergießen.

Dinkelgries_mit_Birnen

Variation: Dinkelgries mit in Weißwein eingelegten Birnen

Demnächst werde ich mein 2. Ebook veröffentlichen! Es wird Rezepte aus meinem Wohnzimmerrestaurant zu makrobiotischen, veganen, zuckerfreien Desserts enthalten, nach Jahreszeiten geordnet:

Frühling z. B. Orangenmuffins, Grüntee-Tiramisu

Sommer z. B. Himbeertörtchen, Melonengelee

Herbst z. B. Kürbisplätzchen, Blaubeerscones

Winter z. B. Amazake-Carob-Creme, Apfelkompott

und vieles mehr

Möchtest du als Erste/r von der Veröffentlichung erfahren, damit du Dir das Ebook sofort herunterladen kannst? Dann schreibe an:

modernemakrobiotik@gmx.de

Das E-Book ist in Arbeit.

Veröffentlicht wurde das Printbuch

„Desserts – makrobiotisch vegan zuckerfrei“

Moderne_Makrobiotik_Titel_klein_Desserts_Ika_Schier

Subskriptionspreis: 19,80 €

Jetzt bestellen:

modernemakrobiotik@gmx.de

Am Samstag, den 1. Oktober ab 18 Uhr werde ich in diesem Jahr zum 1. Mal mein Wohnzimmerrestaurant öffnen. Herzliche Einladung!

Bitte meldet Euch per E-Mail an, um einen Platz zu reservieren: modernemakrobiotik@gmx.de
Ihr erhaltet dann genaue Informationen zum Ort und Ablauf per Mail.

Serviert wird ein herbstliches makrobiotisches Abendessen in 4 Gängen. Hier ein Eindruck von einem herbstlichen Menü:

Menue18.10.13

***

Fenchel-Sellerie-Creme

mit Torroro-Kombu, Liebstöckel und Maiskörnern

*

gerösteter Calasparra-Rundkorn-Reis und Süßreis

gekeimte Kichererbsen mit Hokkaido-Kürbis, Shoyu und Tahin

Nishime aus gelben Rüben, roter Bete und Steckrübe mit Tekka-Kuzu-Sauce

Blattsalat vom Zuckerhut mit Sauce aus Ume-Su, Olivenöl, Senf und Mirin

gebratene Zitronenseitlinge mit Zitronensaft und Ume-Su

Chinakohlpickles

Gomasio

*

Mokkacreme mit Feigenmus

*

After-Dinner-Tee

***

Ich freue mich auf Eure Anmeldungen! Leider sind nur noch zwei Plätze frei, da es Reservierungen aus der Mailingliste gab. Eine Warteliste, falls Gäste absagen, ist möglich.

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Nach unserem Wochenendausflug mussten wir uns beeilen, nach Hause zu kommen, am Abend hatten wir Gäste. Ich habe mich an einem Blaubeer-Tofu-Kuchen versucht. Hier ist das Menü:

***

Hatomugi-cha als Apéritif

*

Misosuppe mit Wakame, Shiitake, Mugi-Miso und Gemüseeinlage aus Daikon, Möhre und Pastinake

*

Quinoa, im Eisentopf gekocht

im Dampf gegarte Zucchini, Maiskolbenstücke, kleine rote Bete mit Blättern, Kohlrabischeiben

Shiro-Ume-Mandel-Sauce

Bratlinge aus Tempeh, Reis, Zwiebel und Möhre

Ingwersalzpickles

Gomasio

geröstete und zerriebene Wakame-Kombu-Dulse-Algen

*

Blaubeer-Tofu-Kuchen mit Löwenzahnkaffee

***

Zu Gast war ein Freund aus Sizilien, der uns Johannisbrot, Lorbeerblätter, kleine schwarze Oliven, Zitronenmelisse, Ananasminze, Zitronengras und getrocknete Orangenschalen schenkte.

 

Vor Weihnachten erreichte mich in einem Hinweis des Berufsverbands für klassische Homöopathie in Deutschland der Bericht einer interessanten Forschungsarbeit.
Die Wissenschaftler untersuchten 800 Probanden daraufhin, wie sich verschiedene Nahrungsmittel auf ihren Blutzuckerspiegel auswirken. Die Studienteilnehmer führten nicht nur ein Ernährungstagebuch, sondern protokollierten auch das Ausmaß ihrer körperlichen Aktivität sowie ihr Schlafmaß in einer Smartphone-App. Insgesamt bewerteten die Forscher die individuellen Reaktionen auf mehr als 46.000 Mahlzeiten. Zusätzlich ergänzten sie Daten zu Lebensstil, medizinische Daten, Körpermaße und Bluttestergebnisse sowie die Auswertungen von Stuhlproben, die auch auf Darmmikroben untersucht wurden.
Blutzuckerspiegel variiert bei gleicher Nahrung
Die Probanden reagierten sehr unterschiedlich auf einfache oder auch komplexe Mahlzeiten. Die Blutzuckerspiegel wiesen starke Schwankungen bei ein und demselben Nahrungsmittel auf. So stieg bei manchen Teilnehmern nach dem Verzehr von Brot der Glukosewert stark an, bei anderen kaum. Es gab auch Teilnehmer, bei denen stieg der Blutzuckerspiegel durch eine Banane extrem an, bei Keksen aber nicht. Diese beobachteten Abweichungen zwischen den Teilnehmern und den Nahrungsmitteln fielen zum Teil extrem aus. 
Vorhersage durch Algorithmus
In einem nächsten Schritt testeten die Forscher an weiteren 100 Probanden, ob sich die individuelle Reaktion auf ein Nahrungsmittel auf der Grundlage des Lebensstils, des medizinischen Hintergrundes und der Zusammensetzung und Funktion der Darmflora einer Person vorhersagen lässt. Es zeigte sich, dass sich nicht nur der Anstieg des Blutzuckers als Reaktion auf verschiedene Nahrungsmittel mit einem Algorithmus abschätzen ließ, sondern auch der Einfluss des Lebensstils. 
Individuelle Ernährungspläne?
Zu guter Letzt untersuchten die Wissenschaftler, ob sich auf der Grundlage ihres Algorithmus persönliche Ernährungsempfehlungen z.B. zur Senkung des Blutzuckerspiegels aussprechen lassen. Testpersonen ernährten sich eine Woche lang nach einer individuell auf sie zugeschnittenen „guten“ oder „schlechten“ Ernährung. Die Anzahl der Kalorien blieb dabei konstant, nur die Zusammensetzung variierte. Bei der ungünstig zusammengesetzten Ernährung erlebten die Probanden häufig Blutzuckerspitzen, während die für sie „gute“ Nahrungszusammensetzung dazu beitrug, den Blutzuckerspiegel konstant auf einem gesunden Niveau zu halten. Es zeigte sich auch eine Korrelation zur Zusammensetzung der Darmmikroben. Die Studienergebnisse könnten künftig dabei helfen, persönliche Ernährungsempfehlungen für die Prävention und Behandlung von Fettleibigkeit und Diabetes zu entwickeln, so das Fazit der Wissenschaftler. Die Studie finden Sie hier. Einen Film mit einer Zusammenfassung der Studienergebnisse können Sie sich hier ansehen (auf Englisch).“

Ich halte diesen Forschungsansatz für sehr interessant. Bisher war die Makrobiotik die einzige Ernährungskunde, die individuelle Unterschiede berücksichtigt. Inwieweit hier die Fokussierung einzig auf den Blutzuckerspiegel berechtigt ist, wenn es sich nicht um an Diabetes oder metabolischem Syndrom Erkrankte handelt, wäre meine Frage.

Foto: Moderne Makrobiotik

Vegetarier lehnen jede Art von totem Tier als Nahrung ab, essen aber Milchprodukte, Eier oder Honig (alles tierischen Ursprungs), Veganer lehnen jedes Nahrungsmittel tierischen Ursprungs ab, Pescetarier essen ähnlich den Vegetariern Milchprodukte, Eier oder Honig und auch Fisch, nur kein Fleisch.

Wenn Makrobioten sich aus ethisch-moralischen Gründen entscheiden, kein tierisches Eiweiß zu essen, ist eine vegane makrobiotische Ernährung sehr gut möglich. Tatsächlich unterstützt die Makrobiotik dann sogar eine gesündere vegane Ernährung. Viele Makrobioten kombinieren die überwiegend vegane makrobiotische Ernährung jedoch mit Fisch, weil sie Vitamin B 12 Injektionen aus gesundheitlichen und weltanschaulichen Gründen ablehnen.

Tatsächlich ist Makrobiotik aber keine Diät, die eine ganz bestimmte eingeschränkte Ernährungsweise für alle Menschen vorschreibt.

Einige makrobiotische Berater fügen Erkenntnisse aus Ost und West zusammen und nehmen zum Beispiel die empirischen Erkenntnisse der Blutgruppendiät zu Hilfe. Träger der Blutgruppe 0 tun sich nach der Blutgruppendiät von Dr. d’Adamo mit einer fleischlosen oder gar rein veganen Diät am schwersten, während Angehörige der Blutgruppe A mit einer Ernährung mit wenig tierischem Eiweiß geradezu aufblühen sollen. Träger der Blutgruppe B dagegen fühlen sich oft besser, wenn sie wenig Fleisch, dafür Fisch essen. Unterschiede gibt es auch bei der Bekömmlichkeit von Getreide, Gemüsesorten und Obst. Entsprechende Listen nach der Blutgruppendiät von d’Adamo findet man im Internet.

Wie alle natürlichen und traditionellen Lebensmittel kann also auch hochwertiges tierisches Eiweiß (wie Fisch, Fleisch, Eier oder Honig, Butter oder Ghee, Milchprodukte biologisch-dynamisch erzeugt) für manche Menschen Medizin sein, wogegen einige Gemüse- oder Getreidearten oder pflanzliche Eiweiße wie Soja für manche Menschen gar nicht geeignet sind, vor allem wenn nicht biologisch angebaut  (siehe Allergiker, Diabetiker u.a.).

Es ist anfangs immer ein Gewinn, mit der makrobiotischen Standarddiät nach Michio Kushi zu beginnen, vegan oder mit Fisch. Wenn man dann all die wundervollen makrobiotischen Gerichte und natürlichen und gehaltvollen Lebensmittel und Getränke eine Zeit lang (z.B. durch alle Jahreszeiten hindurch) genossen hat, kann man an sich selbst sehr gut beobachten, ob man zufrieden, gut genährt, ja gesund ist.

Es lohnt sich, sich über Yin und Yang klar zu werden. Dazu muss man nur ein wenig Natur- und Selbstbeobachtung betreiben. Dann wird man souverän seine Ernährung handhaben, den Planeten schonen und mit Freude in der Küche seine Kochkunststücke vollführen.

In meinem Wohnzimmerrestaurant serviere ich ausschließlich vegane Gerichte, da sie den Vorteil haben, Vertreter aller Ernährungsrichtungen und -gewohnheiten zu vereinen. In meinem Buch „Moderne Makrobiotik“ habe ich über 50 vegane Rezepte aus meinem Wohnzimmerrestaurant und aus meinen Kochkursen veröffentlicht.

Mein Buch ist leider vergriffen. Ab Oktober 2016 gibt es mein Buch allerdings als eBook: Moderne Makrobiotik bei neobooks

Buch Moderne Makrobiotik

Makrobiotik erleben

 

Makrobiotik erleben

 

Makrobiotik erleben (Roland Schneider und Daniela Koenen) in Bad Wildbad im Schwarzwald bieten exklusiv für „Wiederholungstäter“ an: Bei einem Aufenthalt vom 1.1. bis 15.3.2016 erhalten Schnellentschlossene bei einer Buchung von 2 Übernachtungen einen Gutschein für einen Aufenthalt im Palais Thermal (2 Stunden)…

Wir haben vor vielen Jahren am Anfang unserer makrobiotischen Entwicklung Roland in seinem wirklich hübsch sanierten 100 Jahre alten Haus besucht und eine lustige Zeit zwischen den Jahren dort verbracht. Außerdem ist Roland einer der beiden Besitzer der letzten verfügbaren Ausgaben meines Buches „Moderne Makrobiotik“. Es sind noch 8 Exemplare über ihn zu beziehen! Bestellungen über info@makrobiotik-erleben.de

Übrigens: Roland hat exzellente Bedingungen für eine Reisfasten-Woche!

Termine 2016:

Mi. 03.02. – Mi. 10.02.2016 (Faschingswoche),

Sa. 19.03. – Sa. 26.03.2016 (Karwoche)

Sa. 23.04. – Sa. 30.04.2016,

Sa. 21.05. – Sa. 28.05.2016

Sa. 25.06. – Sa. 02.07.2016,

Sa. 17.09. – Sa. 24.09.2016

Sa. 22.10. – Sa. 29.10.2016,

Sa. 19.11. – Sa 26.11.2016

Kosten: 630 €


Buch „Desserts“

Ende August 2017 erscheint mein neues Buch „Moderne Makrobiotik – Desserts“. Jetzt ein Exemplar zum Subskriptionspreis von 19,80 € sichern! Eine Mail genügt:

modernemakrobiotik@gmx.de

Ich schicke dann eine Rechnung. Sobald der Rechnungsbetrag eingegangen und das Buch von der Druckerei druckfrisch geliefert wurde, erhältst Du Dein Exemplar!

Buch „Moderne Makrobiotik“

Preis: € 26,80 + Porto
Leider seit Juli 2016 vergriffen!
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Ab Oktober 2016 ist mein Ebook "Moderne Makrobiotik" bei neobooks erhältlich - mit identischem Inhalt wie in der Printausgabe, weniger Fotos (aus technischen Gründen) und Ebook-typisch ohne Lay-out, jedoch mit aktualisiertem Adressenteil und zum wesentlich geringerem Preis von € 15,99! Nähere Informationen:
modernemakrobiotik@gmx.de oder unter "Buchbestellung"

***
Das Buch enthält über 50 vegane Rezepte
aus meinem "Wohnzimmerrestaurant"
mit vielen farbigen Fotos,
ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen
der makrobiotischen Küche
sowie ein Stichwort-, Literatur-
und Adressenverzeichnis.
Es gibt einen Anhang zur Körperpflege
und eine persönliche Einleitung der Autorin.
***

Moderne Makrobiotik

ModerneMakrobiotik bloggt über Wissenswertes aus dem Bereich Makrobiotik und lädt in Berlin unkommerziell ins makrobiotische "Wohnzimmerrestaurant" und zu Kochkursen ein - als privater Supper Club und aus purer Begeisterung!

Bist Du an makrobiotischem Essen interessiert?
Möchtest Du gern auf die Einladungsliste gesetzt werden oder nähere Informationen erhalten?
Dann schreibe an: modernemakrobiotik@gmx.de

Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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